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Die 28 EU-Finanzminister haben an ihrem informellen Treffen am Samstag im litauischen Vilnius über diverse Steuerthemen diskutiert. Die EU strebt auf internationaler Ebene eine Führungsrolle bei der Umsetzung von Standards gegen Steuerflucht und -hinterziehung an.

EU-Steuerkommissar Algirdas Semeta sagte dies mit Blick auf den letzten G20-Gipfel nach der Sitzung der EU-Finanzminister. Er lobte zudem die EU-Mitgliedstaaten dafür, dass sie alle am gleichen Strang ziehen. Als "nächste grosse Herausforderung" bezeichnete der Steuerkommissar jedoch die Umsetzung der angestrebten Steuerregelungen. Auf die Frage eines Journalisten bestätigte Semeta, dass auch das Mandat der EU-Kommission für die Verhandlungen zur Ausweitung der Zinsbesteuerung mit Drittstaaten wie der Schweiz bei der Ministersitzung zur Sprache gekommen war. Dabei hob der EU-Steuerkommissar "die Offenheit unserer Partner, über den automatischen Informationsaustausch zu diskutieren" heraus.

Gemäss einer Sprecherin von EU-Steuerkommissar Semeta finden in diesem Bereich erste Gespräche zwischen der Schweiz und der EU auf technischer Ebene statt. Man warte aber gespannt auf das Mandat der Schweiz und hoffe, so schnell als möglich mit den offiziellen Verhandlungen beginnen zu können

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SDA-ATS