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Die EU geht neue Wege bei der Rettung von Bootsflüchtlingen im Mittelmeer. Am Samstag startete eine neue Grenzschutz-Mission zur Überwachung der Küstengewässer vor Italien. Die EU-Mission namens "Triton" soll Italien unterstützen, das mit dem Strom an Bootsflüchtlingen über das Mittelmeer überfordert ist.

Jedes Jahr sterben im Mittelmeer Tausende Migranten. Nach Angaben der italienischen Regierung sind an den Küsten in diesem Jahr bereits mehr als 150'000 Bootsflüchtlinge angekommen, die die gefährliche Überfahrt aus Afrika gewagt haben.

Am Freitag wurden mehr als 200 Bootsflüchtlinge gerettet. Ein Schiff der italienischen Marine nahm nach eigenen Angaben vor Sizilien 151 Menschen an Bord. Ein Frachter rettete weitere 59 Migranten, die auch nach Sizilien gebracht werden sollten, wie die Nachrichtenagentur Ansa am Samstag berichtete.

Menschenrechtler kritisieren, dass bei "Triton" künftig vor allem die Grenzsicherung im Mittelpunkt stehe und nicht mehr die Rettung von Menschen in Not. Zudem sei das Budget zu klein.

"Triton" läuft unter dem Dach der EU-Grenzschutzagentur Frontex. An der Mission beteiligen sich 21 Staaten und stellen neben sieben Schiffen, vier Flugzeugen und einem Helikopter auch 65 Mitarbeiter.

Das monatliche Budget beträgt 2,9 Millionen Euro. Dies ist nur ein Drittel der Summe, die Italien bei seiner Mission "Mare Nostrum" ("Unser Meer") jeden Monat ausgegeben hatte.

Rom hat angekündigt, "Mare Nostrum" auslaufen zu lassen. Italien hatte diese Mission nach der Flüchtlingskatastrophe von Lampedusa im Oktober 2013 mit rund 360 Toten gestartet. Sie sollte Boote aufspüren und in den nächsten sicheren Hafen eskortieren.

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SDA-ATS