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Die EU-Kommission will Milliarden in den Schienenverkehr investieren und lobt die Projekte der Schweiz. Zudem soll der verkehrsbedingte CO2-Ausstoss bis 2050 um 60 Prozent reduziert werden, unter anderem mit einer Verlagerungspolitik, wie es im neuen Weissbuch heisst.

EU-Verkehrskommissar Siim Kallas wünscht sich für die künftige Verkehrspolitik in der Europäischen Union ein "wettbewerbsfähiges Transportsystem, ohne Staus und mit weniger Emmissionen". Wichtig seien dafür eine hohe Zuverlässigkeit und Qualität, erklärte der Este am Montag vor den Medien in Brüssel.

Zu den zuverlässigen Partnern der EU in der Verkehrspolitik gehört die Schweiz mit ihren verschiedenen "wichtigen Infrastrukturprojekten", wie Kallas auf eine entsprechende Frage sagte. Die Schweiz beteilige sich oft aktiv an den Sitzungen und informellen Treffen zur Verkehrspolitik in Europa. "Die EU kann einiges von ihr lernen", erklärte der Verkehrskommissar.

Verkehrskorridore

Teil der EU-Verkehrsstrategie bis 2050 sind die verschiedenen Transeuropäischen Verkehrskorridore. Als eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte bezeichnete Kallas den Nord-Süd-Korridor Rotterdam-Genua mit der Schweizer Alpentransversalen (NEAT) in der Mitte.

Allerdings fehlen dem grossen Projekt und dem Schweizer Stück die Anschlüsse in Deutschland und Italien. Er habe verschiedene Verantwortliche in diesen beiden Ländern getroffen und sie hätten ihm versprochen, dass das Projekt fertig gestellt werde, gab sich Kallas zuversichtlich.

Anders als die Schweiz propagiert die EU-Kommission nicht eine reine Verlagerungspolitik von der Strasse auf die Schiene. Sie spricht von einer so genannten "Ko-Modalität", also einem Miteinander der verschiedenen Verkehrsmittel und -wege.

CO2-Reduktion und Verlagerung

Trotzdem formuliert die EU-Kommission klare Ziele für die Verlagerung der Güter von der Strasse auf die Schiene: Bis 2030 soll der Anteil von Gütern auf der Schiene bei Strecken über 300 Kilometern auf 30 Prozent erhöht werden, bis 2050 auf 50 Prozent. Für ein effizientes Verkehrssystem sei aber ein Zusammengehen aller Transportmittel wichtig, erklärte ein Experte der EU-Kommission.

Wolle man das Ziel einer Reduktion der verkehrsbedingten CO2-Emissionen um 60 Prozent bis 2050 bei einem gleichzeitig stark zunehmenden Verkehrsaufkommen erreichen, gebe es keine andere Lösung.

Für den Ausbau der Infrastruktur hat die EU-Kommission für den Zeitraum 2010 bis 2030 über 1500 Milliarden Euro veranschlagt.

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SDA-ATS