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Die EU-Bankenaufsicht EBA hat die geplanten Stresstests auf das kommende Jahr verschoben. Zunächst sollten die Grossbanken der EU einer Bestandsaufnahme unterzogen werden. Dies solle sicherstellen, dass die Stresstests fehlerfrei über die Bühne gingen.

Vorherige Stresstests hätten dabei versagt, Probleme in den Bilanzen der Banken aus Ländern der Euro-Zone wie Spanien, Irland und Zypern aufzuspüren, die später einen Rettungsantrag stellen mussten, teilte die EBA am Donnerstagabend mit.

Bevor die Europäische Zentralbank (EZB) die Aufsicht über die Geldhäuser der geplanten Bankenunion übernimmt, muss sie Klarheit über mögliche Mängel haben, hiess es weiter. So soll die EZB die Bestandsaufnahme in den 17 EU-Ländern, die der Bankenunion beitreten, selbst vornehmen.

In den verbleibenden zehn EU-Mitgliedsländern obliegt die Analyse den nationalen Aufsehern. Der genaue Zeitpunkt für die Bestandsaufnahme und den nachfolgenden Stresstest soll festgelegt werden, sobald das neue Gesetz, das die EZB als Bankenaufsicht in den 17 Euro-Zonen-Ländern etabliert, in Kraft tritt.

Die Ergebnisse der Bestandsaufnahme sollen zusammen mit denen des Stresstests im kommenden Jahr veröffentlicht werden.

Die deutsche Finanzaufsicht BaFin hatte auf eine Verschiebung des nächsten Stresstests der EBA gedrungen, weil sie eine Verwirrung durch die verschiedenen Ergebnisse befürchtete.

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SDA-ATS