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Bei einer Kollision zweier Lastwagen und eines Autos auf der deutschen Autobahn A5 in Weil am Rhein sind am Dienstag drei Personen verletzt worden. Ein Tanklaster durchbrach die Mittelleitplanke, wie die Polizei mitteilte. Die A5 war stundenlang komplett gesperrt.

Um einen Tanklaster vom Beschleunigungsstreifen der A98-Einfahrt auf die A5 hereinzulassen, zog ein polnischer Sattelzug kurz nach neun Uhr von der rechten auf die linke der beiden Fahrspuren nordwärts. Dabei achtete er nicht auf den von der Schweiz her fliessenden Verkehr, wie die Polizeidirektion Lörrach mitteilte.

Ein Autolenker auf der A5-Überholspur erkannte zwar die Gefahr und versuchte auszuweichen. Seine Luxuslimousine geriet jedoch ins Schleudern und prallte schliesslich seitlich in den mit Sauerstoff beladenen Tanklaster. Der Tanklaster und dieses Auto sind in der Schweiz zugelassen.

Der Chauffeur verlor darauf die Kontrolle über seinen Tanklaster. Dieser geriet auch ins Schleudern, prallte zuerst rechts in die Betonschallschutzmauer und durchbrach dann die Mittelleitplanke. Stehen blieb er am Ende zu einem Drittel auf der Überholspur nach Basel, zu zwei Dritteln auf der Fahrbahn nach Norden.

Tank blieb dicht

Der Beifahrer im Tanklaster wurde eingeklemmt und schwer verletzt. Die Feuerwehr musste ihn aus dem Unfallfahrzeug befreien. Verletzt wurden auch der Tanklaster-Chauffeur sowie der Lenker des am Unfall beteiligten Autos. Alle drei wurden ins Spital gebracht. Der Lenker des Sattelzugs, der den Unfall ausgelöst hatte, erlitt zudem einen Schock.

Der Sauerstoff-Tank blieb bei der Kollision unversehrt. An der Unfallstelle gilt auf der A5 kein Tempolimit. Bei normalem Verkehr wie zum Unfallzeitpunkt wird dort üblicherweise über Tempo 100 gefahren.

Für die Bergung war die Autobahn - die europäische Nord-Süd-Achse - zeitweise in beiden Richtungen gesperrt; der Helikopter für den Schwerverletzten landete auf der Fahrbahn. Nach einer Stunde wurde die A5 südwärts wieder freigegeben. Die Reparatur der Fahrbahn nach Norden nahm mehrere Stunden in Anspruch. Es kam zu langen Staus.

SDA-ATS