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Frankfurt - Die Europäische Zentralbank (EZB) setzt ihre Politik des billigen Geldes wie erwartet fort. Wie die Notenbank nach einer Sitzung des EZB-Rats in Frankfurt mitteilte, bleibt der Leitzins bei einem Prozent. Die britische Notenbank belässt ihren Leitzins bei 0,5 Prozent.
Der Schlüsselzins für die Versorgung der Wirtschaft mit frischem Zentralbankgeld liegt seit Frühjahr 2009 auf diesem Niveau. Derzeit sprechen die langsame und in den 16 Euro-Ländern uneinheitliche Konjunkturerholung sowie die relativ geringe Inflation gegen höhere Zinsen.
Seit Mai 2009 verharrt der Leitzins in den 16 Euro-Ländern auf dem Rekordtief von 1,0 Prozent. Der Grossteil der Finanzexperten rechnet damit, dass die Währungshüter den Leitzins frühestens im kommenden Jahr wieder anheben.
EZB-Präsident Jean-Claude Trichet wird die Beweggründe für den Beschluss der Währungshüter wie gewohnt am Nachmittag vor der Presse erläutern. Spannend könnte werden, wie Trichet die Konjunkturperspektiven in den Euro-Ländern einschätzt. In den Schuldenländern Griechenland, Portugal und Spanien bleibt die Lage problematisch.
Die Bank of England (BoE) teilte nach einer Sitzung ihres geldpolitischen Komitees in London mit, dass sie ihren Leitzins bei 0,5 Prozent belasse. Ökonomen hatten mit dieser Entscheidung gerechnet.
Auf eine Begründung des Beschlusses verzichteten die Notenbanker wie gewohnt. Zentralbankchef Mervyn King steckt derzeit in einem Dilemma: Einerseits erholt sich die britische Wirtschaft nur sehr schleppend von der schwersten Krise der Nachkriegszeit. Zum anderen bleibt der Inflationsdruck hoch. Experten rechnen daher nicht vor dem kommenden Jahr mit neuen geldpolitischen Schritten Kings.

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SDA-ATS