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Die israelische Sängerin Netta Barzilai hatte im vergangenen Mai den Eurovision Song Contest gewonnen. Als Austragungsort für den nächsten ESC haben sich die Veranstalter nun Tel Aviv ausgesucht - und die Forderung gestellt, dass auch Israel-kritische Aktivisten einreisen dürfen. (Archiv)

KEYSTONE/EPA EFE/EMILIO NARANJO

(sda-ats)

Austragungsort für den Eurovision Song Contest (ESC) 2019 soll die israelische Küstenstadt Tel Aviv sein. Das Datum für das Finale sei der 18. Mai, teilte die Europäische Rundfunkunion (EBU) als Veranstalter am Donnerstag mit.

Tel Aviv setzte sich damit gegen Jerusalem und bereits zuvor gegen Eilat am Roten Meer und Haifa durch.

Frank-Dieter Freiling, Vorsitzender der Eurovision Song Contest Referenzgruppe, sagte laut Mitteilung: "Wir erwarten, in dieser Woche Garantien vom Ministerpräsidenten zu erhalten, bezüglich der Sicherheit und der Bewegungsfreiheit für jeden, der zu der Veranstaltung kommt."

Vergangene Woche hatte es erneut Unstimmigkeiten zwischen der EBU und der israelischen Regierung gegeben. In einem Brief hatte die EBU nach Medienberichten unter anderem die Zusage gefordert, dass Visa ohne Blick auf politische Ansichten vergeben werden. Israel hat im Januar festgelegt, Aktivisten bestimmter Organisationen, die zu einem Israel-Boykott aufrufen, die Einreise zu verweigern.

Veranstaltungsort des ESC 2019 soll nach Mitteilung der EBU das Kongresszentrum Tel Aviv Expo im Norden der Stadt sein. Der grösste von sieben Pavillons kann nach Angaben der Stadt bis zu 9000 Zuschauer fassen. Eine Vorgabe der EBU lautete zuletzt eine Einrichtung mit Platz für rund 10'000 Zuschauer.

Die israelische Sängerin Netta hatte im Mai mit ihrem Song "Toy" den ESC in Portugal gewonnen. Aus diesem Grund findet der Wettbewerb im Mai 2019 regulär in Israel statt.

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SDA-ATS