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Die Behörden in El Salvador haben am Mittwoch die Evakuierungen in der Gefahrenzone rings um den Vulkan Chaparrastique fortgesetzt. Mehrere hundert Menschen wurden in Sicherheit gebracht, wie der stellvertretende Gesundheitsminister Eduardo Espinoza bei einer Pressekonferenz sagte.

Espinoza kritisierte zugleich den Widerstand in der Bevölkerung gegen die Evakuierungsmassnahmen. Der Minister warnte vor giftigen Gasen wie Kohlendioxid und Schwefeldioxid, die durch den Ausbruch freigesetzt wurden.

Bislang wurden bereits mehr als 2200 Menschen wegen des Vulkanausbruchs in El Salvador in Sicherheit gebracht. Der Chaparrastique im Osten des lateinamerikanischen Landes spuckte am Sonntagnachmittag dichte Asche- und Gaswolken mehr als 5000 Meter hoch in den Himmel.

Der Ausbruch dauerte rund zweieinhalb Stunden. Der Chaparrastique ist der aktivste der 23 Vulkane in El Salvador. Das Land liegt auf dem so genannten Pazifischen Feuerring, wo mehrere Kontinentalplatten aufeinanderstossen.

SDA-ATS