Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Anstehen für Wasser: In Bolivien dauert die Dürre an - Staatschef Morales betet unterdessen für Regen. (Archivbild)

KEYSTONE/AP/JUAN KARITA

(sda-ats)

Angesichts der anhaltenden Dürre hat Boliviens Staatschef Evo Morales an einem Bittgebet für Regen teilgenommen. Bei dem Ritual in der Nähe des Regierungssitzes in La Paz und der Nachbarstadt El Alto baten Aymara-Indigene am Sonntag ihre Götter um Niederschläge.

Die beiden Städte mit insgesamt zwei Millionen Einwohnern leiden seit 20 Tagen an grosser Wasserknappheit, die zu Unterbrechungen der Versorgung geführt hat. Nach dem Bittgebet fiel tatsächlich leichter Regen, der aber auch vom Wetterdienst vorausgesagt worden war.

Erst ab Mitte Dezember werden grössere Regenfälle erwartet. In mehreren Städten wurde zu Protestmärschen am 9. Dezember aufgerufen, um von der Regierung stärkere Investitionen für die Wasserversorgung zu fordern.

Der Wasserspiegel der drei Stauseen um La Paz ist im Laufe der Trockenperiode auf ein Drittel des normalen Niveaus gefallen. Zwei Seen sind bereits ausgetrocknet. Morales erklärte vor einer Woche einen Dürrenotstand, um den Folgen der grössten Trockenheit seit 1980 entgegenzuwirken. In La Paz und El Alto werden täglich drei Millionen Liter Wasser mithilfe von Tankwagen verteilt.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS