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Mark Branson wird ab 1. April neuer Direktor der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA). Der Bundesrat hat ihn am Mittwoch als Nachfolger von Patrick Raaflaub bestätigt, der seinen Posten überraschend abgegeben hatte.

Branson leitet die Behörde seit dem 1. Februar interimistisch. Der 45-Jährige ist seit 2010 Mitglied der Geschäftsleitung der FINMA und wurde später Raaflaubs Stellvertreter. Er galt für die Nachfolge Raaflaubs als Topfavorit. Zuweilen monierten Kritiker, dass gar keine anderen Kandidaten zur Verfügung stehen.

Der Mathematiker Branson hat eine Karriere als Bankenmanager hinter sich. Zuerst war der Brite in leitender Funktion bei der Credit Suisse (CS) in London tätig, dann bei der UBS. Gerade die Verbindung zur UBS brachte ihm auch Kritik ein.

Bei der Untersuchungen zum Liborskandal, welche die FINMA 2012 führte, trat er in den Ausstand. Grund: Er war von 2006 bis 2008 in leitender Stellung bei der UBS in Japan tätig (CEO der UBS Securities Japan Ltd). Hauptsächlich von dort aus wurde der Referenzzinsatz Libor manipuliert.

Die UBS hat ihr Fehlverhalten inzwischen mit 1,4 Mrd. Busse und Gewinnherausgaben bezahlt. Nach seiner Zeit in Japan wurde Branson bei der UBS Finanzchef der Division Wealth Management & Swiss Bank (Vermögensverwaltung). Darum musste er im Steuerstreit mit den USA den amerikanischen Behörden Red und Antwort stehen.

SDA-ATS