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In einer Zelle dieser Strafanstalt verstarb 2011 der Häftling an einer zu starken Dosis Methadon. (Archivbild)

KEYSTONE/GAETAN BALLY

(sda-ats)

Ein ehemaliger Psychiater der Strafanstalten von Bellechasse FR ist der fahrlässigen Tötung schuldig gesprochen worden. Der 50-Jährige verschrieb 2011 einem Häftling eine zu hohe Dosis Methadon, worauf der Insasse starb.

Das Gericht des Seebezirks in Murten FR verurteilte den Ex-Psychiater zu einer bedingten Geldstrafe von 240 Tagessätzen zu 120 Franken, wie es am Mittwoch bekanntgab. Das entspricht dem Antrag der Staatsanwaltschaft.

Die Richter kamen zum Schluss, der Ex-Psychiater sei nicht mit der nötigen Vorsicht vorgegangen. Statt dem Häftling gleich 80 Milligramm Methadon als Heroin-Ersatz zu verschreiben, hätte der Psychiater mit einer tieferen Dosis beginnen müssen. Danach wäre es nach Auffassung des Gerichts möglich gewesen, die Dosis wenn nötig zu steigern.

Der 26-jährige Häftling starb in der Nacht auf den 17. November 2011 in seiner Zelle, nachdem er am 15. November in Bellechasse mit der Methadon-Behandlung begonnen hatte. Er war erst ein paar Tage zuvor von einem anderen Gefängnis ins freiburgische Seeland verlegt worden. Das Methadon nahm er zusammen mit anderen Medikamenten.

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SDA-ATS