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Washington - Ein früherer AIG-Topmanager hat vor einem amerikanischen Untersuchungsausschuss eine Mitschuld an der Beinahe-Pleite des einst weltgrössten Versicherers abgestritten.
Bei dem ersten öffentlichen Auftritt seit seinem Rauswurf aus dem Konzern trat der ehemalige Chef der AIG-Finanzproduktesparte Joseph Cassano vor dem vom Kongress eingesetzten Gremium selbstbewusst auf. Ihm wird vorgeworfen, AIG mit riskanten Geschäften fast ruiniert zu haben. Cassano beteuerte seine Unschuld.
Vorgeladen war auch der Chef des AIG-Risikomanagements, Robert Lewis, der ebenfalls keine Fehler in seinem Verhalten zugab. Lewis zufolge führte die sich verschlechternde Wirtschaftslage zu massiven Forderungen von anderen Finanzinstituten. So habe der Versicherer am Ende nicht mehr über genügend Liquidität verfügt.
AIG war 2008 an den Rande des Zusammenbruchs geraten. Die Regierung musste dem Versicherer mit 182 Mrd. Dollar unter die Arme greifen.
Die Kommission untersucht Ursachen und Auswirkungen der Finanzkrise. Die Befragungen der Manager waren für zwei Tage angesetzt. Zu den Zeugen gehören aktuelle und frühere leitende Angestellte von AIG und der Investmentbank Goldman Sachs.
Der Ausschuss überprüft zudem die Verbindungen zwischen den beiden Instituten. Goldman profitierte als einer der wichtigsten Handelspartner von der staatlichen Rettung AIGs.

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SDA-ATS