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Der kongolesische Exil-Oppositionspolitiker Moise Katumbi will bei den Präsidentschaftswahlen im Dezember antreten. Er darf jedoch nicht in sein Heimatland einreisen. (Archivbild)

KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI

(sda-ats)

Dem Exil-Oppositionspolitiker Moise Katumbi wird die Einreise in seine Heimat Kongo verweigert. Er hatte seine Absicht angekündigt, bei der Präsidentschaftswahl im Dezember anzutreten.

Der Bürgermeister von Katumbis früherer Hochburg Lubumbashi, Ghislain Robert Lubara, verwies am Donnerstag auf eine "nicht vorhandene Genehmigung für den Luftraum und zur Landung" sowie ein ein "laufendes Justizverfahren".

Erst kurz zuvor war Ex-Warlord Jean-Pierre Bemba in den Kongo zurückgekehrt. Er will bei der Präsidentschaftswahl im Dezember antreten, bei der ein Nachfolger von Präsident Joseph Kabila gewählt wird.

Katumbi, der bei der Präsidentschaftswahl kandidieren will, erwartet bei einer Rückkehr in seine Heimat eine dreijährige Haftstrafe wegen eines Grundstücksgeschäfts. Deshalb verbrachte er die vergangenen drei Jahre im belgischen Exil. Er wollte ursprünglich am Freitag in den Kongo zurückkehren.

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