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Die Feuerwehr bekämpft den Brand bei Leclanché. Rund 50 Personen mussten in Sicherheit gebracht werden, 13 mussten sich zur Kontrolle ins Spital begeben.

KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

(sda-ats)

Beim Spezialisten für Energiespeicher Leclanché in Yverdon-les-Bains VD hat sich am Montag eine Explosion ereignet. Das Personal wurde zusammen mit Schülern einer angrenzenden Schule in Sicherheit gebracht. 13 Personen mussten sich in Spitalpflege begeben.

Die Explosion ereignete sich um 11.35 Uhr, wie die Waadtländer Kantonspolizei in einem Communiqué von Montagabend schrieb. Der Brand konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden. Die Löscharbeiten dauerten aber bis am späten Nachmittag an.

Betroffen waren neben dem Personal von Leclanché auch Schulkinder und Mitarbeitende einer Schule in einem angrenzenden Gebäude sowie die Angestellten einer weiteren Firma. Rund 50 Personen wurden gemäss Polizeiangaben von den Sanitätsteams betreut und medizinischen Kontrollen unterzogen. 13 Personen wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht, darunter ein Feuerwehrmann, der beim Einsatz einen Stromschlag erlitten hatte.

Die Firma Leclanché teilte mit, das Feuer sei in der Lobby des Bürogebäudes von einem "Batterie-System einer dritten Partei" entfacht worden. Die Produktion soll in einigen Tagen wieder aufgenommen werden.

Um die genaue Ursache des Unglücks zu klären, haben die Behörden eine Untersuchung eröffnet. Die Explosion und der Brand zogen einen Grosseinsatz der Rettungskräfte nach sich. Rund 100 Personen standen im Einsatz.

SDA-ATS

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