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Die Schweiz beweist gegen Ungarn, dass sie ein breites Kader hat. Drei der fünf Tore erzielen die Ergänzungsspieler Fabian Frei und Steven Zuber. In der WM-Ausscheidung trafen schon 14 Schweizer.

Am Tag vor dem Spiel gegen Ungarn sagte Nationalcoach Vladimir Petkovic: "Wir wollen zeigen, dass wir die Qualifikation für die WM mit 23 oder 24 Spieler schaffen und nicht nur mit elf." Es kam der Samstag und das Duell mit dem EM-Achtelfinalisten und Petkovic bewies, dass er den Worten auch Taten folgen lässt. Für Ricardo Rodriguez, Blerim Dzemaili und Admir Mehmedi, die gefährdet waren, im letzten Spiel in Portugal eine Sperre absitzen zu müssen, nominierte er François Moubandje, Fabian Frei und Steven Zuber. Auf 160 Länderspiele bringt es das Stammtrio, lediglich auf 18 die drei Ergänzungsspieler.

Als der spektakuläre Abend im St.-Jakob-Park vorbei war, trat Captain Stephan Lichtsteiner vor die Medien und sagte: "Es ist unser Erfolgsrezept, dass wir ein sehr breites Kader haben. Auch diejenigen, die nicht immer spielen, bewegen sich in ihren Klubs Wochenende für Wochenende auf einem sehr hohen Level."

Lichtsteiner konnte das sagen, weil der Mainzer Frei und der Hoffenheimer Zuber, die Statthalter in der Offensive von Dzemaili und Mehmedi, zusammen drei Tore erzielten. Sie gehörten in einer durch und durch starken Mannschaft zu den herausragenden Figuren. "Wenn man vor dem Spiel im Hotelzimmer sitzt und sich überlegt, wie der Abend wohl laufen könnte, stellt man sich genau ein solches Szenario vor", sagte Frei, dem bei seinem ersten Pflichtspieleinsatz von Beginn weg seit sechs Jahren das 2:0 gelungen war.

Während Steven Zuber, zweifacher Torschütze und Vorbereiter des Treffers von Frei, davon sprach, alles gegeben zu haben, um dem Trainer und der Mannschaft das in ihn gesetzte Vertrauen zurückzuzahlen, lobte Frei die Arbeit des Chefs und der Kollegen. "Trotz vier Spielern, die meist nicht von Anfang an im Einsatz sind, war es, wie wenn wir ständig zusammen spielen würden. Das zeigt, wie völlig intakt diese Mannschaft ist."

Frei und Zuber, der seine ersten Tore für die Schweiz erzielte, waren die Torschützen 13 und 14 der SFV-Auswahl in dieser WM-Qualifikation. Die Breite im Schweizer Kader lässt sich auch an dieser Zahl ablesen. 14 Spieler also für 23 Tore. Dies steht im krassen Gegensatz zu Portugal, dem Gegner im letzten und entscheidenden Spiel am kommenden Dienstag. Beim Europameister schoss das Sturmduo Cristiano Ronaldo und André Silva zusammen 23 der 30 Tore.

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SDA-ATS