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Die Polizei musste 2017 weniger Menschen den Führerausweis entziehen, weil sie betrunken Auto fuhren. Wegen Fahrens unter Drogeneinfluss sind es dagegen mehr geworden.

KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

(sda-ats)

Rund 84'700 Fahrzeuglenkerinnen und Fahrzeuglenker haben im letzten Jahr ihren Führerausweis oder Lernfahrausweis abgeben müssen. Häufig lag dies an überhöhter Geschwindigkeit oder Trunkenheit am Steuer. Ein wachsendes Problem ist das Fahren unter Drogeneinfluss.

Im Vergleich zum Vorjahr sei die Anzahl der Ausweisentzüge in etwa stabil geblieben, schreibt das Bundesamt für Strassen (ASTRA) am Dienstag. Neben den Entzügen von Schweizer Ausweisen seien auch 20'816 ausländische Führerausweise aberkannt worden. Die sei ein Anstieg von zwei Prozent.

In den meisten Fällen wurde im vergangenen Jahr ein Schweizer Fahrausweis wegen überhöhter Geschwindigkeit entzogen. Allerdings sind die Ausweisentzüge aufgrund von Geschwindigkeitsverstössen schon seit Jahren rückläufig. Auch die Zahl der Entzüge wegen Angetrunkenheit sinkt seit 2010 kontinuierlich.

Ein gegenteiliges Bild zeigt sich laut ASTRA bei den Entzügen wegen Fahrens unter Drogeneinfluss: Seit dem Jahr 2009 steigen diese Fälle stetig an und zählten 5047 Fälle im Jahr 2017. Das ist ein Plus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Ausweise wurden aber auch entzogen, weil Dritte gefährdet wurden oder weil Fahrerinnen und Fahrer sich am Steuer ablenken liessen.

Immer mehr älteren Menschen über 70 wurde ausserdem der Ausweis entzogen, weil sie aufgrund von Krankheit und Gebrechen nicht mehr fahrtauglich waren.

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