Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Der Fahrer des Busses, der am Dienstag im Süden der Türkei mit 20 Schweizern an Bord verunfallte, ist verhaftet worden. Die Polizei kam in ihren Ermittlungen zum Schluss, dass er zu schnell unterwegs gewesen war.

Nach Angaben der Polizei hatte der Fahrer zudem den Strassenzustand und die Wetterverhältnisse falsch eingeschätzt, wie die türkische Nachrichtenagentur IHA am Donnerstag berichtete. Die Ermittler fanden keine Bremsspuren am Unfallort, was darauf hinweist, dass es dem Fahrer nicht gelang, die Geschwindigkeit rechtzeitig zu reduzieren.

Der Fahrer war bei dem Unfall verletzt worden und hatte eine Nacht im Spital verbracht. Nach einer Befragung durch die Polizei wurde er ins Gefängnis gebracht.

Bei dem Busunglück vom Dienstagnachmittag zwischen Korkuteli und Antalya waren alle 20 Schweizer Insassen verletzt worden, drei von ihnen schwer. Einer davon starb später im Spital. Nach Angaben des Schweizer Reiseveranstalters FFB, der die Reise organisiert hatte, erlitt er einen Herzinfarkt.

Nach Angaben der IHA zog sich der Reiseführer ebenfalls Verletzungen zu. Im Bus befanden sich insgesamt 22 Personen.

Weitere Verletzte zurückgekehrt

Am Donnerstag kamen vier weitere Verletzte in der Schweiz an. Der Ambulanz-Jet der Rega landete am Nachmittag auf dem Flughafen Zürich-Kloten, wie Rega-Sprecher Sascha Hardegger gegenüber der Nachrichtenagentur sda sagte.

Nachdem das Flugzeug aufgetankt worden war, flog es erneut in die Türkei, um die vier letzten verletzten Schweizer abzuholen. Am Mittwoch waren bereits sechs Verletzte in die Schweiz gebracht worden.

Fünf Personen konnten in der Türkei das Spital verlassen und kehrten in ihr Hotel zurück, wie der Inhaber von FFB, Friedhelm Obermeier, auf Anfrage mitteilte. Der Rückflug sei für Samstag gebucht, die Touristen könnten auf Wunsch aber auch früher zurückreisen oder einige Tage länger bleiben.

Gemäss Medienberichten handelte es sich bei der Reise um eine so genannte Teppichfahrt. Obermeier sagte dazu lediglich, dass das Reiseprogramm unter anderem den Besuch von Basaren umfasste.

SDA-ATS