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Mo Farah feierte bei seinem letzten Rennen auf der Bahn einen Sieg - dies nach einem überaus packenden Finish. Ruth Jebet realisiert derweil eine Jahresweltbestleistung.

Mo Farah, der viermalige Olympiasieger aus Grossbritannien, setzte sich über 5000 m bei Weltklasse Zürich in 13:06,05 Minuten durch und beendete seine Karriere auf der Bahn so standesgemäss. Platz 2 ging an den Amerikaner Paul Chelimo vor dem Weltmeister Muktar Edris aus Äthiopien. Die ersten drei waren lediglich durch vier Hundertstelsekunden getrennt.

"Ich wollte gewinnen und es ist wunderbar, dass ich es geschafft habe. Aber es war harte Arbeit", sagte Farah, der sich nach seinem Sieg zusammen mit Mutaz Essa Barshim, dem Sieger im Hochsprung, auf den Boden kniete, die Bahn des Letzigrunds küsste, ehe er sich auf die Brust trommelte und sich von den Fans feiern liess. Farah gelang nicht nur der perfekte Abschluss einer aussergewöhnlichen Karriere, sondern auch die Revanche für die Weltmeisterschaften in London, wo er über 5000 m die erste Niederlage an internationalen Titelkämpfen seit 2011 kassiert hatte.

Farah wird künftig Rennen über die Marathon-Distanz an den Start gehen. Neben seinen vier Olympiasiegen errang er als Bahn-Athlet sechs WM-Titel, den letzten Anfang August über 10'000 m in London, sowie fünf EM-Goldmedaillen.

Jebet mit Jahresweltbestzeit

Ruth Jebet realisierte über 3000 m Steeple die zweitbeste je gelaufene Zeit. Sie wurde im Letzigrund in 8:55,29 Minuten gestoppt, womit sie nur nur 2,51 Sekunden über ihrem vor einem Jahr in Paris aufgestellten Weltrekord blieb. Die erst 20-jährige Athletin aus Kenia, die für Bahrain startet, liess ihren Konkurrentinnen keine Chance. Die Weltmeisterin Emma Coburn aus den USA wurde Vierte.

Shaunae Miller-Uibo von den Bahamas, die Olympiasiegerin 2016 über 400 m, setzte sich über 200 m in 21,88 Sekunden mit Landesrekord vor der 200-m-Olympiasiegerin Elaine Thompson aus Jamaika (22,00) und vor Marie-Josée Ta Lou von der Elfenbeinküste (22,09) durch.

Derweil Miller-Uibo die zweitbeste Zeit in diesem Jahr über 200 m realisierte (nach der US-Amerikanerin Tori Bowie), kam Dafne Schippers, die niederländische Weltmeisterin über die halbe Bahnrunde, nicht über Rang 4 hinaus. Die Bernerin Mujinga Kambundji erreichte den 6. Rang. Sie blieb in 22,71 Sekunden 29 Hundertstelsekunden über ihrer persönlichen Bestleistung.

Gatlin geschlagen

Weltmeister Justin Gatlin kam im 100-m-Rennen in 10,04 Sekunden nicht über den 4. Rang hinaus. Der Amerikaner blieb sieben Hundertstelsekunden hinter dem siegreichen Briten Chijindu Ujah. Wie Ujah in 9,97 Sekunden gestoppt wurde Ben Youssef Meité. Der Sprinter von der Elfenbeinküste verpasste den Sieg nur um eine Tausendstelsekunde. Dritter wurde Ronnie Baker aus den USA (10,01). Der Schweizer Rekordhalter Alex Wilson (Old Boys Basel) brach den Sprint früh ab.

Gatlin, Schippers und Coburn waren drei von mehreren der 17 in Zürich gestarteten Weltmeistern, die im Letzigrund eine Niederlage kassierten. Yulimar Rojas (Drei), Elijah Manangoi (1500 m), Karsten Warholm (400 m Hürden) und Johannes Vetter (Speer) gehörten ebenso zu den Geschlagenen.

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SDA-ATS