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Der Anführer der kolumbianischen Farc-Guerilla, Rodrigo Londoño, hat einen Schlaganfall erlitten und wurde in eine Spital gebracht. (Archivbild)

KEYSTONE/AP/FERNANDO VERGARA

(sda-ats)

Der Anführer der Farc-Guerilla in Kolumbien, Rodrigo Londoño, ist nach einem leichten Schlaganfall in ein Spital gebracht worden. Sein Gesundheitszustand sei jedoch zufriedenstellend, sagte die Chefin der Universitätsklinik in Villavicencio, Lydis Herrera, am Sonntag.

Der 58-jährige Londoño alias Timoschenko sei bei Bewusstsein. Der Farc-Chef habe unter anderem Schwierigkeiten beim Sprechen und Muskelfunktionsstörungen seien aufgetreten.

Erst vor wenigen Tagen hatten die Vereinten Nationen die nahezu vollständige Entwaffnung der linksgerichteten Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (Farc) bekannt gegeben. Die entwaffneten Farc-Kämpfer sollen gemäss dem Friedensabkommen vom vergangenen Jahr in das zivile Leben zurückkehren.

Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos und Londoño sind die Architekten des Friedensabkommens, mit dem der jahrzehntelange Konflikt zwischen den Rebellen und der Regierung des südamerikanischen Landes besiegelt wurde.

SDA-ATS