Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Paris - Nach monatelangen Diskussionen und mehreren landesweiten Streiks hat die französische Regierung ihre Rentenreform durch die Nationalversammlung gebracht. Die Abgeordneten billigten die Reform am Mittwochnachmittag mit 329 zu 233 Stimmen.
Wenige Stunden zuvor hatte die Debatte zu einem Eklat geführt: Weil der Parlamentspräsident einen Hinhalteversuch der Opposition vereitelte, forderten die Sozialisten ihn zum sofortigen Rücktritt auf.
Bernard Accoyer hatte die Debatte am Morgen nach einer 16-stündigen Marathonsitzung beendet, obwohl die Sozialisten durch Wortmeldungen noch stundenlang von ihrem Rederecht Gebrauch machen wollten.
Die Verabschiedung in der Nationalversammlung ging mit erneuten Protesten der Gewerkschaften einher. Mehrere tausend Menschen versammelten sich gegenüber der Nationalversammlung am Place de la Concorde, um gegen die Reform zu demonstrieren. Vergangene Woche waren Hunderttausende auf die Strasse gegangen, nächste Woche sind weitere Demonstrationen und Streiks geplant.
Kern der Rentenreform ist die schrittweise Erhöhung des Renteneintrittsalters von 60 auf 62 Jahre bis 2018. Die Reform, mit der sich ab dem 5. Oktober noch der französische Senat befasst, soll das Milliardenloch im französischen Sozialsystem stopfen helfen. Frankreich hat mit 60 Jahren bislang EU-weit das niedrigste Renteneintrittsalter.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS