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Will nicht Parteipräsidentin der Grünliberalen werden: Die Zürcher Nationalrätin Tiana Angelina Moser. (Archivbild)

KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

(sda-ats)

Tiana Angelina Moser will nicht Präsidentin der Grünliberalen werden. Die Zürcher Nationalrätin war als Favoritin gehandelt worden. Nun sind mit Kathrin Bertschy und Jürg Grossen zwei Berner die aussichtsreichsten Kandidaten.

Im Interview mit dem "Tages-Anzeiger" vom Samstag sagt Moser, sie könnte die Rolle nicht so erfüllen, wie es für die Partei nötig sei. Offenbar hatte Moser bereits am Freitag gegenüber dem "Bund" ihren Verzicht auf eine Kandidatur bekannt gegeben.

Die GLP brauche jemanden, der neben der Öffentlichkeitsarbeit die lokalen und kantonalen Parteien aufbaue und besuche, sagte Moser im Interview. "Das bedeutet, abends und am Wochenende viel unterwegs zu sein - eine Belastung, die im Wahljahr nochmals zunimmt." Als Fraktionspräsidentin hingegen könne sie flexibler arbeiten, das habe ihren Entscheid beeinflusst.

Bertschy und Grossen zeigen Interesse

Zudem hält Moser einen doppelten Wechsel an der Parteispitze für ungünstig. Denn würde sie Parteipräsidentin, müsste auch die Fraktionsspitze neu besetzt werden.

Die 38-jährige Tiana Angelina Moser war als Favoritin für den zurücktretenden Parteipräsidenten Martin Bäumle gehandelt worden. Neu in der Favoritenrolle sind zwei Berner, die im Nationalrat politisieren: Kathrin Bertschy und Jürg Grossen. Beide haben bereits Interesse signalisiert. Bäumle hatte im Mai seinen Rücktritt auf den Sommer angekündigt. Der Zürcher Nationalrat war seit der Gründung der Grünliberalen im Jahr 2007 deren Präsident.

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SDA-ATS