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Die US-Bundespolizei FBI untersucht die Stiftung des früheren US-Präsidenten Bill Clinton, ob Gefälligkeiten gegen Spenden gewährt wurden. (Archivbild mit Frau Hillary Clinton)

KEYSTONE/AP/SETH WENIG

(sda-ats)

Die US-Bundespolizei FBI hat Medienberichten zufolge die Stiftung des früheren Präsidenten Bill Clinton ins Visier genommen. Ermittelt wird wegen des Verdachts politischer Gefälligkeiten im Gegenzug für Spenden an die Clinton Foundation.

Dies berichten am Freitag unter anderem der Nachrichtensender CNN und die amerikanische Zeitung "New York Times". Die Vorwürfe beziehen sich auf den Zeitraum 2009 bis 2013, als Clintons Ehefrau Hillary US-Aussenministerin war.

Ein Sprecher der Stiftung wies die Vorwürfe zurück. Die Stiftung sei immer wieder Ziel "politisch motivierter Anschuldigungen" geworden, die sich jedes Mal als falsch herausgestellt hätten.

US-Präsident Donald Trump hat immer wieder Druck auf das Justizministerium ausgeübt, gegen seine frühere Wahlkampfrivalin Hillary Clinton vorzugehen. Im November informierte Justizminister Jeff Sessions das Parlament darüber, sein Ministerium lasse die Rolle der Clinton-Stiftung beim Verkauf eines Uran-Unternehmens an Russland vor vier Jahren untersuchen.

Merkwürdige Zufälle

Dabei geht es um den Verkauf der kanadischen Firma Uranium One an den russischen Staatskonzern Rosatom zur Amtszeit von Trumps Vorgänger Barack Obama. Rosatom erlangte dadurch die Kontrolle über ein Fünftel der US-Uranbestände. Obama genehmigte den Deal im Jahr 2010. Zuvor hatte Uranium One die Clinton-Stiftung mit mehreren Spenden bedacht.

Ein Sprecher von Hillary Clinton sagte dem Nachrichtenportal "The Hill" nun, die FBI-Ermittlungen seien Betrug. Sessions habe auf Trumps Geheiss gehandelt. Der US-Präsident wie auch sein Justizminister stehen selbst wegen der Affäre um mutmassliche russische Manipulationen zugunsten Trumps im US-Wahlkampf unter massivem Druck.

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SDA-ATS