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FBI-Chef Christopher Wray möchte, dass seine Behörde an mehr Daten von Handys und Computern kommt (Archiv)

KEYSTONE/AP/EVAN VUCCI

(sda-ats)

Das FBI scheitert bei Ermittlungen immer häufiger an der Verschlüsselung von Handys und Computern. Binnen eines Jahres habe es die Bundespolizei bei fast 7800 Geräten rein technisch nicht geschafft, an Daten zu gelangen.

Dass das FBI trotz juristischer Erlaubnis immer häufiger Handys nicht knacken könne, beeinträchtige die Polizeiarbeit in vielen Bereichen und bei zahlreichen Fällen. Das sei ein dringendes Problem der öffentlichen Sicherheit. Eine eindeutige Lösung liege nicht vor, sagte Behördenchef Christopher Wray am Dienstag bei einer Konferenz zu Cyber-Sicherheit in New York.

Wray dürfte mit seinen Äusserungen darauf zielen, die Diskussion rund um das Spannungsfeld von öffentlicher Sicherheit und Privatsphäre erneut anzufachen. Das Thema hatte Schlagzeilen im Zusammenhang mit einem islamistischen Anschlag im kalifornischen San Bernadino gemacht.

Damals versuchten die Behörden vergeblich, Apple zur Entsperrung des iPhones eines Attentäters zu zwingen. Die Ermittler knackten das Telefon schliesslich selbst.

Technologieunternehmen und Datenschützer kritisieren generell Vorstösse der Behörden, Zugang zu Geräten von Verdächtigen zu verlangen. Dies drohe die Internetsicherheit zu beeinträchtigen und spiele kriminellen Hackern in die Hände, so ihre Argumente. Neue Gesetze, die Technologieunternehmen zur Kooperation zwingen, sind nicht in Sicht.

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SDA-ATS