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In vier "wahnsinnig strapaziösen Wochen" hat Jupp Heynckes dem FC Bayern München den Weg für den nächsten Alleingang zum Titel in der deutschen Bundesliga geebnet.

Die Länderspiel-Pause nach dem 3:1 im Bundesliga-Topduell bei Borussia Dortmund nutzt Heynckes zu einer kurzen Auszeit auf seinem Hof in Schwalmtal am Niederrhein. Diese Pause hat sich der 72-jährige Trainer, mit Bayern 2013 Triple-Gewinner, verdient.

Als Heynckes am 9. Oktober als Not- und Übergangslösung zum vierten Mal Coach bei den Bayern wurde, herrschte an der Säbener Strasse in München ein Mix aus Verunsicherung und Ratlosigkeit. In weniger als einem Monat hat Heynckes die Stimmung komplett gedreht - und die Hoffnung vieler Fans auf eine endlich einmal spannende Meisterschaft arg gedämpft.

"Das ist schon der Wahnsinn, wie der Trainer das in so kurzer Zeit geschafft hat", betonte Arjen Robben, einer von vielen Spielern, die in der kurzen aber intensiven Zeit unter dem aus dem Ruhestand zurückgekehrten Chefcoach aufgeblüht sind. Fünf Punkte Rückstand hatte der FC Bayern bei der Rückkehr von "Don Jupp" auf das zu Saisonbeginn furios aufspielende Borussia Dortmund. Nach dem Sieg in Dortmund sind es plötzlich sechs Zähler Vorsprung. Und die Diskrepanz zwischen den beiden deutschen Vorzeige-Teams erschien trotz einiger Dortmunder Chancen am Samstag noch deutlicher.

Daran, dass die Münchner in dieser Saison ihren sechsten Meistertitel in Folge feiern werden, zweifelt spätestens jetzt kaum mehr jemand. "Wir hätten natürlich kein Problem damit, wenn es langweilig wird", sagte Mats Hummels. Er glaube allerdings nicht daran, fügte der in Dortmund überragende Innenverteidiger hinzu.

"Wir sollten den Ball flach halten", meinte derweil Heynckes - um dann aber gleich eine Kampfansage folgen zu lassen. "Vor vier Wochen konnte niemand voraussagen, dass wir sechs Punkte vor Dortmund stehen würden. Aber das haben wir uns erarbeitet. Und wenn wir unsere verletzten Spieler wie Franck Ribéry, Thomas Müller, Manuel Neuer und Jérôme Boateng wieder an Bord haben, werden wir noch besseren Fussball spielen."

Die vergangenen vier Wochen waren für die Münchner extrem strapaziös. "Wir haben nicht nur viele Spiele absolviert, sondern auch intensiv und mit grossem Umfang trainiert. Das hat die Spieler ungemein beansprucht. Deshalb haben zuletzt viele über Muskelbeschwerden geklagt", betonte Heynckes.

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SDA-ATS