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Im 3. Spiel der Super-League-Saison geht Wiederaufsteiger Zürich erstmals nicht als Sieger vom Platz. Dennoch dürfen die Zürcher zufrieden sein, denn im Spiel in Lugano kommen sie mit dem 0:0 gut weg.

Für Lugano, den überraschenden Dritten der letzten Saison, ist der Beginn der neuen Meisterschaft wie verhext. Die Tessiner haben schon zwei reguläre Tore erzielt, aber in der Spalte der Torverhältnisse in der Tabelle erscheint nach wie vor ein 0:1 - das Resultat des Auftaktspiels in Luzern.

Das Heimspiel gegen St. Gallen musste wegen der überfluteten Terrains beim Stand von 1:0 für die Mannschaft von Pierluigi Tami in der Halbzeit abgebrochen werden, und im Match gegen Zürich liessen sie sich Sekunden vor der Pause einen weiteren korrekten Treffer vom Schiedsrichter respektive vom Assistenten unterschlagen. Bei der Auslösung der Flanke in der Nachspielzeit vor der Pause war der vermeintliche Kopfball-Torschütze Carlinhos eindeutig nicht im Offside.

Die Ticinesi hätten schon vorher bei mehreren Gelegenheiten in Führung gehen können oder müssen. Die beiden besten Chancen - beide in der Anfangsphase - vergab der Marokkaner Younes Bnou Marzouk.

Beim FC Zürich lieferte die äusserst mässige Darbietung in der ersten Halbzeit eine Parallele zum jüngsten 2:1-Heimsieg gegen Thun. Auch im Tessin ging die Mannschaft von Trainer Uli Forte unten durch. Auch diesmal wären die Zürcher in der Pause 0:1 hinten gelegen und mit dem knappen Rückstand gut davongekommen. Aber dass Versehen des Assistenten wurde zu ihrem Glück.

Ebenfalls wie in der Partie gegen Thun zeigte sich Zürich nach der Pause verbessert - allerdings nur in geringem Mass. Die Chance, die zum (unverdienten) 1:0 hätte führen können, kam nach 67 Minuten. Ein Kopfball des Captains Alain Nef flog um Zentimeter am Tor vorbei. In der gleichen Spielphase hatte Nef, ebenfalls per Kopf, das Siegestor gegen Thun erzielt. Weil die Luganesi nach der Pause deutlich abbauten, verlief die zweite Halbzeit nahezu ereignislos.

Telegramm:

Lugano - Zürich 0:0

4510 Zuschauer. - SR San.

Lugano: Da Costa; Rouiller, Sulmoni, Golemic; Crnigoj (75. Culina), Mariani, Piccinocchi, Sabbatini, Mihajlovic; Junior (59. Gerndt), Marzouk (88. Vecsei).

Zürich: Vanins; Brunner, Nef, Bangura (88. Palsson), Pa Modou; Sarr, Rüegg; Winter, Frey, Rodriguez (65. Haile-Selassie); Dwamena (77. Cavusevic).

Bemerkungen: Lugano ohne Jozinovic und Padalino (beide verletzt). Zürich ohne Koné, Marchesano, Schönbächler, Kryeziu und Kempter(alle verletzt). Verwarnungen: 57. Sulmoni (Foul), 59. Winter (Foul), 84. Frey (Foul).

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SDA-ATS