Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Der FC Zürich und die Young Boys werden in ihrem Schlagerspiel auf dem Letzigrund für ihre defensive Grundhaltung mit null Toren, aber je einem Punkt belohnt. Beide Trainer werden zufrieden sein.

54 Minuten lang mussten die über 15'000 Zuschauer im Letzigrund warten, bis ihnen Zürich und YB die erste spektakuläre Szene und zugleich die grösste Torchance des Super-League-Spitzenkampfs des Ersten gegen den Zweiten lieferten. Zürichs Goalie Andris Vanins vereitelte dem YB-Goalgetter Guillaume Hoarau mit einer glänzenden Parade das erste aus dem Spiel heraus erzielte Saisongoal. In den meisten Fällen hätte der Scherenschlag-Schuss des Franzosen zum Erfolg geführt, aber der Lette rettete seiner Mannschaft den Punkt.

Torlose Spiele zwischen Zürich und YB waren noch nie an der Tagesordnung. Das letzte - es war ebenfalls eine Partie in Zürich - ging 41 Spiele lang auf den Oktober 2001 zurück. Seit der Gründung der Super League 2003 hatte es mithin immer mindestens ein Tor zu sehen gegeben.

Mit seiner Anfangsaufstellung berücksichtigte YB-Trainer Adi Hütter die hohe Bedeutung des Champions-League-Playoffspiels vom nächsten Mittwoch bei ZSKA Moskau. Hütter verordnete zwar nicht seinem Schlüsselspieler Sékou Sanogo eine Pause, dafür aber setzte er seine starken Aussenspieler Yoric Ravet und Miralem Sulejmani auf die Bank. Würde die schwere Aufgabe vom Mittwoch nicht bevorstehen, hätten wohl beide im Letzigrund von Beginn an gespielt. Überdies stellte Hütter von seinem sonst stets angewandten 4-4-2 auf das schonendere und vorsichtigere 3-4-3 um, in dem Kevin Mbabu und Jordan Lotomba als nominelle Aussenspieler des Mittelfeldes die effektiven Verteidiger Nummern 4 und 5 waren. Hütter wollte mit dem Fünfer und dem Weggli aus Zürich heimreisen: nicht übermässig viele Kräfte verpuffen und trotzdem Punkte holen. Die Rechnung des Österreichers ist aufgegangen. Als er für die zweite Halbzeit mit dem offensiven Thorsten Schick anstelle von Lotomba mehr riskierte und auf das 4-4-2 zurück wechselte, wäre Hütter fast mit dem Vollerfolg belohnt worden.

In der ersten Halbzeit erspielten sich die Young Boys nur eine einzige Chance. Roger Assalé schüttelte nach 41 Minuten seinen Gegenspieler ab und umspielte Torhüter Andris Vanins. Er liess sich aber so weit abdrängen, dass er den Ball nicht mehr mit genug Kraft aufs Tor brachte. Bis dorthin hatte man nur vom FCZ ein paar gute Szenen gesehen, ohne dass man diese als grosse Tormöglichkeiten bezeichnen könnte. Zu erwähnen sind aber ein knapp am Tor vorbeigestrichener Schlenzer von Raphael Dwamena nach 35 Minuten und die Tatsache, dass von Dwamena und dem früheren YB-Stürmer Michael Frey mehr zu sehen war als von der Angriffsreihe der Berner.

Zürich - Young Boys 0:0

15'123 Zuschauer. - SR Klossner.

Zürich: Vanins; Nef, Palsson, Brunner; Winter, Rüegg, Sarr, Pa Modou; Dwamena, Frey, Rodriguez (69. Koné).

Young Boys: von Ballmoos; Nuhu, von Bergen, Benito; Mbabu, Sow, Sanogo, Lotomba (46. Schick); Fassnacht, Hoarau (74. Ravet), Assalé (46. Nsamé).

Bemerkungen: Zürich ohne Bangura, Alesevic, Kempter, Schönbächler und Kryeziu (alle verletzt), Yapi (krank) und Thelander (nicht qualifiziert). Young Boys ohne Seferi (verletzt). Verwarnungen: 16. Sanogo (Foul), 24. Sarr (Foul), 57. Sow (Foul), 89. Nuhu (Foul).

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS