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Im vierten Gruppenspiel der Europa League will der FC Zürich einen grossen Schritt Richtung Sechzehntelfinals machen. Mit einem Heimsieg gegen Steaua Bukarest bleibt die Ausgangslage günstig.

FCZ-Trainer Uli Forte wiederholt sich vor dem wichtigen Heimspiel am Donnerstag (21.05 Uhr) in diesem einen Punkt gerne: "Die Challenge League hat Priorität, ganz klar." Mit dieser Einstellung ist sein Team bisher sehr gut gefahren, die Zwischenbilanz per Anfang November liest sich vorzüglich: Platz 1 in der Challenge League, Viertelfinal im Schweizer Cup, gute Chancen auf ein europäisches Überwintern in der Europa League.

Angesichts der bereits zehn Punkte Reserve in der Challenge League und der Aussicht, als Zweitligist Historisches zu schaffen, nennt Forte inzwischen auch das Überstehen der Gruppenphase im Europacup als Ziel: "Jetzt, wo wir so gut dastehen, wollen wir es auch packen." Seine Wettbewerbstauglichkeit hat der FCZ in den ersten drei Gruppenspielen bewiesen, zuletzt beim 1:1 bei Steaua Bukarest, das nun im Letzigrund antritt.

Allerdings, da hat Forte auch recht, bewegt sich der FCZ in der Europa League auf einem schmalen Grat. Zwischen dem Gruppenersten Villarreal und dem -letzten Steaua Bukarest liegen nur drei Punkte. Verlieren die Zürcher am Donnerstag das Heimspiel gegen Steaua, sähe es bedeutend weniger gut aus. Auch ein Unentschieden brächte den FCZ im schwierigen Restprogramm zuhause gegen Villarreal (am 24. November) und auswärts beim derzeit punktgleichen Osmanlispor (8. Dezember) unter Zugzwang.

Kommt hinzu, dass Forte auf der rechten Abwehrseite womöglich improvisieren muss, derweil sich die Personalsituation bei Steaua im Vergleich zum ersten Duell vor zwei Wochen entschärft hat. Cédric Brunner droht wegen muskulärer Probleme auszufallen. Nicolas Stettler, der Brunner vertreten hatte und derzeit die Sportler-RS absolviert, wartete am Mittwoch noch auf grünes Licht von der Armee für die Partie vom Donnerstag. Denkbar ist, dass Armin Alesevic als Rechtsverteidiger einspringt. Auch Michael Kempter wäre eine Option.

Zürichs Trainer hatte vor dem vierten Gruppenspiel also guten Grund, vor zu grosser Euphorie zu warnen. "Wir dürfen uns nach dem Punktgewinn in Bukarest nicht in falscher Sicherheit wähnen", sagte er zuerst zu seinen Spielern und dann in Richtung der Medien. Als rumänischer Vizemeister sei Steaua der Favorit. "Sie müssen, wir dürfen gewinnen", so Forte. Trotzdem kündigte er an: "Wir werden bedingungslos auf Sieg spielen. Mit drei Punkten würden wir einen sehr grossen Schritt machen."

Wie Forte erwartet auch Kay Voser, der 2013 mit dem FC Basel in der Champions League zweimal gegen Steaua spielte (beide Male 1:1), ein enges Spiel: "Die Teams sind auf dem gleichen Niveau", befand er. Steaua sei vielleicht einen Tick weniger stark als damals in der Saison 2013/14, die Stärken seien aber die gleichen geblieben: Aggressivität, Tempo und Technik.

Unverhofft ergiebig war der Medientermin am Tag vor dem Spiel im Letzigrund auch für Forte. So erfuhr er von einer rumänischen TV-Vertreterin, dass Steauas Aussenverteidiger Ovidiu Popescu definitiv verletzt ausfallen wird, dass Gabriel Tamas entgegen seiner Annahmen durchaus die erste Alternative zu Popescu ist, und dass Alin Tosca nur während des gut zweimonatigen Ausfalls von Mihai Pintilii Captain war.

An die Informationen wäre Forte auch mit einem vertieften Studium des Gegners gelangt. Dass er dies unterliess, belegt, dass der Fokus des Trainers tatsächlich auf der Challenge League liegt. In Richtung der rumänischen Journalisten frohlockte er: "Wenn wir gewinnen, habt ihr einen Drink gut." Das wiederum zeigt, wie gut die Stimmung beim FCZ derzeit ist. Zumindest das sind gute Vorzeichen für das nächste internationale Ausrufezeichen des verblüffenden Challenge-League-Klubs.

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SDA-ATS