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Vincenzo Pedrazzini, Wahlkampfleiter der FDP Schweiz, macht sich Sorgen um die Demokratie. Seiner Ansicht nach haben in der SVP einige wenige Superreiche das Sagen, und sie drücken ihre Meinung mit ihrem Geld in der ganzen Schweiz durch.

Es sei hinlänglich bekannt, dass die SVP von einigen wenigen Milliardären und Millionären wie Christoph Blocher, Rudolf Matter und Walter Frey finanziert werde, sagt Pedrazzini in einem Interview mit der "Neuen Luzerner Zeitung" vom Montag.

"Ich habe manchmal das Gefühl, dass da ein paar Superreiche ihre eigene Partei aufgebaut haben und dank grossen Finanzmitteln ihre Meinung gesamtschweizerisch durchdrücken können", so Pedrazzini. Wenn soviel Geld von so wenigen Personen komme, fehle die breite Abstützung. Das sei gefährlich und bereite ihm Sorgen.

Zweistelliger Millionenbetrag

Während bei der FDP mit einem derzeitigen Wahlkampfbudget von 2,6 Mio. Franken Transparenz herrsche, weiss laut Pedrazzini niemand genau, wie viel die SVP aufwendet. Es sei mit Sicherheit ein zweistelliger Millionenbetrag.

In einer Replik bezeichnet Christoph Blocher die Aussage Pedrazzinis als "dummes Zeug". "Ich finanziere die Partei nicht mit Spenden, denn die SVP darf nicht von einzelnen Geldgebern abhängig werden", wird Blocher in der "Neuen Luzerner Zeitung" zitiert.

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SDA-ATS