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Beim Masters-1000-Turnier in Montreal läuft alles auf einen Final zwischen Roger Federer und Alexander Zverev hinaus. Erst wartet auf Federer aber Aussenseiter Robin Haase.

Zwei Favoriten und zwei Aussenseiter, zwei Vertreter der starken Ü30-Fraktion und zwei der viel versprechendsten Nachwuchsleute - die Halbfinals in Montreal stehen im Zeichen der Gegensätze. Zuerst treffen um 21 Uhr Schweizer Zeit die beiden Oldies Federer und Haase aufeinander. Der Niederländer ist eigentlich ein Sandspezialist und stand 2013 und 2016 zweimal als Verlierer in einem Gstaad-Final.

In Kanada erreichte die Nummer 52 der Welt erstmals den Halbfinal eines Masters-1000-Events. Und obwohl der 30-Jährige aus Den Haag erst einmal gegen Federer gespielt - und vor fünf Jahren im Davis Cup klar verloren - hat, kennen sich die beiden gut. Einerseits trainierten die beiden schon oft zusammen, in der Saisonvorbereitung Dubai oder auch diese Woche in Montreal wieder. Anderseits engagierten sich beide im Spielerrat der ATP.

"Wir diskutieren viel zusammen, über die Politik im Tennis, aber auch über unsere Knieverletzung", verrät Federer. Auch Haase musste sich nämlich einer Operation am Knie unterziehen und ist seither stärker denn je. "Ich freue mich sehr für ihn. Und durch die vielen gemeinsamen Trainings sollte ich gut vorbereitet sein." Selbstredend ist der 36-jährige Schweizer, der in diesem Jahr 34 von 36 Partien gewonnen hat, auch in diesem Halbfinal klarer Favorit.

Teenager Shapovalov bestätigt Sieg gegen Nadal

Das gilt auf der anderen Seite des Tableaus auch für Alexander Zverev, den einzigen anderen Top-Ten-Spieler, der die Viertelfinals erreichte. Die Nummer 8 der Welt musste nach einem Freilos in der 2. Runde gegen Richard Gasquet drei Matchbälle abwehren, erfreut sich aber einer glänzenden Form. Zum Auftakt der nordamerikanischen Hartplatz-Saison hatte der 20-jährige Deutsche letzte Woche das Turnnier in Washington für sich entschieden.

Sein Halbfinalgegner ist noch zwei Jahre jünger. Der Kanadier Denis Shapovalov (ATP 143) bestätigte seinen sensationellen Sieg über Rafael Nadal, der dem Spanier den Sprung zur Nummer 1 vermieste, mit einem weiteren Erfolg im Viertelfinal gegen den Franzosen Adrian Mannarino. Der in Israel geborene Shapovalov triumphierte vor einem Jahr im Juniorenturnier in Wimbledon und gehört zu den talentiertesten Nachwuchsleuten. Gegen Zverev müsste er aber ein weiteres Mal über sich hinauswachsen. Der Hamburger ist im Jahresranking die Nummer 4 und holte sich in Rom mit einem Finalsieg gegen Novak Djokovic seinen ersten Titel auf Masters-1000-Stufe.

Federer beeindruckt von Shapovalov

Federer zeigte sich von Shapovalov sehr beeindruckt: "Es war ein fantastisches Spiel." Er habe von A bis Z alles am Fernseher geschaut. "Rafa war wie üblich grosse Klasse, aber Denis hat einfach einen grossartigen Job gemacht." Für das Tennis, speziell in Kanada, sei eine solche Überraschung natürlich eine gute Sache. Dass Shapovalov ihm einen Gefallen tat, wollte Federer so direkt nicht sagen. "Die Nummer 1 ist diese Woche für mich noch kein Thema", meinte er. "Aber dass Rafa und ich jetzt nächste Woche darum spielen, macht Spass."

Dem 18-jährigen Shapovalov prophezeit Federer eine grosse Zukunft. Er habe ihn bereits letztes Jahr in Wimbledon im Juniorenturnier spielen gesehen. "Er ist ein wunderbarer Spieler, scheint die richtige Einstellung zu haben und es macht Spass, ihm zuzuschauen."

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SDA-ATS