Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Tennis - Roger Federer erreicht zum elften Mal bei der zwölften Teilnahme die Halbfinals der ATP Finals. Er setzt sich im entscheidenden Gruppenspiel gegen Juan Martin del Potro 4:6, 7:6, 7:5 durch.
Federer präsentierte sich in London von seiner kämpferischen Seite. In allen drei Sätzen lag er jeweils mit mindestens einem Break zurück, bevor er aufholte. Der sechsfache Turniersieger zeigte eine starke Leistung und feierte einen verdienten Sieg. Als er nach 146 Minuten seinen ersten Matchball mit einem Ass verwertete, hatte er 15 Punkte mehr erzielt als Del Potro. Dank dem Sieg sicherte er sich hinter Novak Djokovic, der am Abend den Franzosen Richard Gasquet 7:6 (7:5), 4:6, 6:3 bezwang, den zweiten Platz in der Gruppe B.
Der Start in die Partie missriet Federer total. Nach rund 20 Minuten lag er 1:5 zurück. Vor allem mit der Vorhand gelang ihm in der Anfangsphase beunruhigend wenig. Was folgte, war dann eine kleine Federer-Show. Er zeigte eine gute Viertelstunde lang sein ganzes Schlag-Repertoire und spielte den Südamerikaner, der nicht etwa schlecht agierte, an die Wand. Ein Break konnte Federer wettmachen, das zweite verteidigte Del Potro mit Ach und Krach und dank seinem starken Service.
Das Szenario in den folgenden Sätzen war ganz ähnlich. Nur leistete er sich jeweils nur ein schlechtes Aufschlagspiel und geriet demzufolge nur mit einem Break zurück. Seine Aufholjagd krönte er beide Male mit dem Satzgewinn. Im zweiten war er im Tiebreak (7:2) unantastbar, im dritten nahm er Del Potro den Service zum 6:5 ab und wehrte danach noch einen Breakball ab, bevor er die dritte Begegnung mit dem Swiss-Indoors-Sieger innerhalb von zwei Wochen mit dem Ass beschloss.
Bereits am Sonntagnachmittag steht Federer wieder im Einsatz. Dann bekommt er es zum 32. Mal mit Rafael Nadal zu tun. Der Weltranglisten-Erste gewann alle drei Begegnungen in diesem Jahr und führt insgesamt mit 21:10. Doch bei den ATP Finals in der Halle entschied der Schweizer aller vier Duelle für sich.

SDA-ATS