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Die Schweizer Tennis-Equipe an den Olympischen Spielen in Rio besteht aus Roger Federer, Stan Wawrinka, Martina Hingis, Belinda Bencic und Timea Bacsinszky. Ausserdem wird Xenia Knoll selektioniert.

Hingis, Bencic, Bacsinszky, Federer und Wawrinka haben sowohl die nationalen als auch die internationalen Leistungskriterien erfüllt.

Da Knoll in den letzten vier Jahren nicht mindestens drei Mal im Fedcup gespielt hat, ist die 23-jährige Seeländerin unter dem Vorbehalt selektioniert, dass der Weltverband (ITF) den Antrag von Swiss Olympic gutheisst. Die ITF entscheidet darüber am 30. Juni.

Roger Federer wird in Rio de Janeiro nach Sidney 2000, Athen 2004, Peking 2008 und London 2012 zum fünften Mal an den Olympischen Spielen antreten. In Athen und Peking trug der 17-fache Grand-Slam-Gewinner bei der Eröffnungsfeier die Schweizer Fahne. In Peking gewann Federer an der Seite von Stan Wawrinka die Goldmedaille im Doppel, und vier Jahre später in London im Einzel Silber.

Stan Wawrinka kommt in Rio zum dritten Mal an Olympischen Spielen zum Einsatz, nachdem er 2008 in Peking (Gold im Doppel) und 2012 London (wo er bei der Eröffnungsfeier die Schweizer Fahne trug) für die Schweiz antrat. Eine besondere Geschichte schreibt Martina Hingis: Die 35-Jährige wird 20 Jahre nach ihrer Olympia-Premiere, 1996 in Atlanta, ihr zweites Olympia-Turnier bestreiten. So wie auch Timea Bacsinszky, die 2008 in Peking dabei war. Belinda Bencic und Xenia Knoll stehen vor der ersten Olympia-Teilnahme.

Roger Federer, Stan Wawrinka, Belinda Bencic und Timea Bacsinszky treten in Rio im Einzelwettbewerb an. Die Duos Hingis/Bencic, Bacsinszky/Knoll (unter Vorbehalt) und Federer/Wawrinka sind für die Doppel bei den Frauen, respektive den Männern vorgesehen.

Bei den Selektionen im Doppel gilt es zu berücksichtigen, dass diese zwar von Swiss Olympic vorgenommen wurden, die Startplätze jedoch von der ITF anhand der Einzel- und Doppel-Rangierung der einzelnen Spielerinnen und Spieler erst am 30. Juni vergeben werden. Bei den Frauen und bei den Männern umfasst das Teilnehmerfeld jeweils 32 Teams.

Die Mixed-Doppel-Paarungen müssen erst in Rio gemeldet werden und werden dann aus den Spielerinnen und Spielern gebildet, die bereits in einer anderen Disziplin im Einsatz sind. Vor einiger Zeit hatten Federer und Hingis bereits bekanntgegeben, gemeinsam im Mixed-Doppel zu spielen.

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SDA-ATS