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Tennis - Roger Federer verpasst seinen 79. Turniersieg auf der ATP-Tour. Er unterliegt im Final von Indian Wells dem Weltranglisten-Zweiten Novak Djokovic 6:3, 3:6, 6:7 (3:7).
Roger Federer stand seinem ersten Masters-1000-Titel seit August 2012 nahe. Der Baselbieter spielte hervorragend, führte rasch 3:0 und gewann den ersten Satz ohne ins Zittern zu geraten. Auch in der Folge spielte er sehr gut, nur leistete Djokovic immer mehr Widerstand und steigerte sich vor allem beim Returnspiel massiv. Im ersten Satz stand er bei den Servicespielen von Federer noch auf verlorenem Posten. Erst beim Stand von 4:3 im zweiten Satz kam er zu seinen ersten Breakbällen und nutzte sie gleich. Etwas später gewann er den Satz.
Im entscheidenden Umgang bot sich Djokovic gleich im ersten Game eine Breakmöglichkeit, die Federer aber mit einem Vorhand-Winner exzellent abwehrte, und einige Minuten später entschärfte er auch die folgenden zwei. Doch die vierte nutzte Djokovic dann zum 2:1. Der Schweizer tat sich derweil schwer, den Serben bei dessen Service unter Druck zu setzen. Er blieb nach dem Break im zweiten Game lange Zeit ohne Chance. Das lag allerdings weniger an einem Nachlassen des 17-fachen Grand-Slam-Siegers, als vielmehr am hervorragenden Auftritt von Djokovic, der von der Grundlinie ab dem zweiten Satz mit beeindruckender Präzision agierte.
Erst als Djokovic zum Match aufschlug, erspielte sich Federer wieder Breakmöglichkeiten und nutzte sie prompt zum 5:5. Im entscheidenden Tiebreak geriet Federer rasch 0:3 zurück. Er spielte weniger sicher als sein Gegenüber, der mit Ausnahme des zehnten Games im dritten Satz in den letzten anderthalb Stunden der Partie einen bestechend soliden Eindruck hinterliess.
Federer wirkte flink auf den Beinen und erlief viele Bälle. Nur konnte er Djokovic ab dem zweiten Satz nicht mehr so oft unter Druck setzen wie noch in der ersten halben Stunde, als er sein Spiel hervorragend variiert und auch von der Grundlinie die Ballwechsel meistens diktiert hatte. Nach 132 Minuten nutzte Djokovic den zweiten Matchball und sicherte sich seinen 42. Titel.
Federer wird nach der Niederlage in seinem 116. Final in der Weltrangliste auf Platz 5 vorstossen und im Jahresranking ist er nun unmittelbar hinter Stanislas Wawrinka die Nummer 2. Trotz der ersten Niederlage nach zuletzt elf Siegen in Folge hat Federer in Indian Wells eindrücklich gezeigt, dass mit ihm in diesem Jahr jederzeit zu rechnen ist.

SDA-ATS