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In New York äussert sich Roger Federers ausführlich zum reformierten Davis Cup. Er warnt vor einem "Piqué-Cup". Und: Die Spieler wollen den Termin im November nicht.

Federer sieht in der Revolution des Davis Cups mit einem Finalturnier für 16 Teams innerhalb von einer Woche vor allem eine Chance: "Es ist nicht alles negativ. Jetzt müssen alle, ATP, ITF, Laver Cup, an einen Tisch sitzen und reden." Er wies darauf hin, dass sich die Spieler in Wimbledon klar gegen den geplanten Termin im November (nach den ATP Finals) ausgesprochen hätten.

Kritisch zeigt sich Federer gegenüber dem Investoren Gerard Piqué. Er habe mit dem spanischen Fussballstar noch nicht gesprochen. "Es ist aber für uns Tennisspieler schon ein wenig komisch, einen Fussballer in unserer Welt zu haben. Er muss sicher sehr vorsichtig sein. Nicht, dass es einen Piqué-Cup gibt und der Davis Cup beiseite geschoben wird."

Als möglicher Alternativtermin zum Finalturnier im November wurde in New York der September genannt. Dort fanden bisher in der Woche nach dem US Open die Davis-Cup-Halbfinals und -Playoffs statt. Eine Woche später steht allerdings der von Federer mit gegründete Laver Cup, bei dem die besten Spieler Europas gegen den Rest der Welt spielen, im Programm. Zudem folgt ab 2020 Anfang Januar der wieder belebte World Team Cup in Australien. Terminkollisionen sind also vorprogrammiert.

Deshalb ist klar, dass Federer sagt, die verschiedenen Gremien müssten nun zusammensitzen. Für den Davis Cup zeichnet der Internationale Tennisverband ITF verantwortlich, für den World Team Cup die ATP und für den Laver Cup die Agentur "Team 8" von Federer und seinem Manager Tony Godsick.

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SDA-ATS