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Für Roger Federer beginnt am Montag die 303. Woche an der Spitze der Weltrangliste. Der 36-jährige Baselbieter blickt mit Befriedigung zurück und mit Gelassenheit nach vorne.

Federer hat diese Position an der Weltranglistenspitze für vier Wochen auf sicher - bis nach dem Turnier von Indian Wells, wo er als Titelverteidiger 1000 Punkte zu verteidigen hat und sich für Rafael Nadal eine gute Möglichkeit bietet, wieder am Schweizer vorbeizuziehen. Daran verschwendet die älteste Nummer 1 der Welt aber keine Gedanken.

Als Federer im Februar 2004 das erste Mal den Tennis-Thron erklimmen konnte, war er keine 23 Jahre alt. Seit er im Juli 2012 das letzte Mal ganz oben stand, ist viel Zeit vergangen. Umso glücklicher schätzt er sich, fast sechs Jahre später nochmals ganz oben angekommen zu sein. "Mir bedeutet die Rückkehr an die Weltranglistenspitze sehr viel. Ich schätze das als etwas sehr Grosses in meiner Karriere ein. Es ist grossartig, dass ich nach der Verletzung so erfolgreich war, und das in meinem Alter. Es kommen viele Dinge zusammen, die das Ganze sehr speziell machen. Ich kann es viel mehr geniessen als das erste Mal."

Nach dem Wimbledonsieg im letzten Juli habe er zum ersten Mal daran gedacht, dass es möglich sein könnte, wieder die Nummer 1 zu werden. "Ich hatte eine erste Chance in Montreal. Dann kamen die Rückenprobleme." Nachher habe er nicht mehr gross daran gedacht, weil er nicht davon ausging, das Australian Open erneut zu gewinnen. "Vieles musste zusammenkommen, und das ist tatsächlich passiert. Es ist eine tiefe Befriedigung", so Federer.

100er-Marke als Ziel

Federer könnte sich nun zum Ziel setzten, auch am Jahresende noch die Nummer 1 zu sein. "Dies kann ich nicht zu Priorität machen. Das wird entweder passieren oder nicht", zeigt er sich zurückhaltend. Mit seinen mittlerweile 97 Turniersiegen nähert sich Federer der 100er-Marke, die er sich (vorerst) als Ziel gesetzt hat. "Es wäre grossartig, auf 100 Titel zu kommen. Das wäre sehr speziell. Dafür muss ich gesund bleiben, Spass am Tennis haben und noch eine Weile auf der Tour bleiben. Es kann alles sehr schnell gehen, wenn man nicht gesund ist."

Der Rekord von Jimmy Connors, der in seiner Karriere 109 ATP-Titel gewinnen konnte, scheint ebenfalls in Reichweite, zumindest wenn sich der 36-Jährige weiterhin in der Form der letzten Monate präsentiert. "Ich denke nicht daran. Es ist zu weit weg. In den vergangenen Monaten war meine Ausbeute aussergewöhnlich. Doch man verliert auch schnell mal Finals", so Federer, der nach zwei Turnieren und zwölf Siegen in diesem Jahr immer noch makellos dasteht. "Wenn dieser Rekord meine Priorität wäre, würde ich jede Woche 250er- und 500er-Turniere spielen. Aber das werde ich nicht tun. Wenn ich kleinere Turniere spiele, dann weil ich Lust dazu habe."

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SDA-ATS