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Der grösste Schweizer Brauer Feldschlösschen spürt die Konkurrenz durch günstiges ausländisches Bier: Obwohl in der Schweiz im vergangenen Jahr mehr Bier getrunken wurde, setzte Feldschlösschen 0,3 Prozent weniger vom Getränk ab als im Vorjahr.

Damit schnitt Feldschlösschen mit seinen Hauptmarken Feldschlösschen, Cardinal und Carlsberg allerdings besser ab als die Schweizer Brauer insgesamt: Die inländische Bierproduktion ging um 0,5 Prozent zurück, während der Import um 6,7 Prozent zunahm. Total wuchs der Schweizer Biermarkt um 1,0 Prozent.

Die Einnahmen aus den Bierverkäufen von Feldschlösschen gingen um 1,7 Prozent zurück, wie Feldschlösschen am Montag weiter mitteilte (ohne Export). Rückläufig war der Umsatz beim Mineralwasser (-6,9 Prozent), obwohl Feldschlösschen die Absatzmenge von Rhäzünser und Arkina um 0,9 Prozent steigern konnte.

Im Markt für Mineralwasser herrsche ein enormer Preisdruck, sagte ein Sprecher auf Anfrage. Insgesamt setzte der Konzern mit seinen Getränken 2,3 Prozent weniger um als vor einem Jahr.

Marke Cardinal stärken

Der Schweizer Biermarkt stehe vor grossen Veränderungen, wird Feldschlösschen-Chef Thomas Metzger in einer Mitteilung zitiert. Als Herausforderungen nennt Metzger die Verlagerung von der Gastronomie hin zum Detailhandel, die steigende Beliebtheit von günstigen Importbieren und der anhaltende politische Druck auf die Branche.

In diesem Jahr will Feldschlösschen vor allem die Marke Cardinal stärken, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Künftig braut das Unternehmen dieses Bier im aargauischen Rheinfelden, die Cardinal-Brauerei in Freiburg wird im Juni 2011 geschlossen. Die Ankündigung der Schliessung sorgte für grosse Empörung in der Region Freiburg.

Carlsberg steigert Gewinn deutlich

Der dänische Mutterkonzern von Feldschlösschen, Carlsberg, steigerte seinen Umsatz im vergangenen Jahr um ein Prozent auf 60 Mrd. dänische Kronen (10,4 Mrd. Franken). Der Gewinn des weltweit viertgrössten Brauereikonzerns erhöhte sich um 49 Prozent auf 5,4 Mrd. Kronen.

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SDA-ATS