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Felix Schaad erhält für Trump-Karikatur "Nebelspalter"-Preis

Mit dieser Karikatur hat der "Tages-Anzeiger"-Zeichner Felix Schaad den "Nebelspalter"-Publikumspreis gewonnen. (zVg)

Pressebild

(sda-ats)

Felix Schaad erhält für eine Karikatur zur #MeToo-Debatte den "Nebelspalter"-Publikumspreis. Die Zeichnung zeigt, wie US-Präsident Donald Trump einer Frau an den Schambereich fasst - und wie ein mit "Putin" angeschriebener Arm dasselbe bei ihm tut.

Die Karikatur erschien am 12. Januar 2017 im "Tages-Anzeiger". Sie war eine von über 200 Karikaturen von 46 Schweizer Pressezeichnerinnen und -zeichnern, die im Rahmen der Ausstellung "Gezeichnet 2017" den Besuchern zur Wahl standen.

Auf den zweiten Platz wurde der Beitrag zu Polo Hofers Todesnachricht von Silvan Wegmann aus der "Aargauer Zeitung" gewählt. Sie zeigt "Polo National", wie er auf einer Wolke von Marihuana-Rauch schwebend im Liegestuhl hingefläzt Rotwein süffelt. Rang drei belegt eine weitere "Tages-Anzeiger"-Arbeit von Felix Schaad: "Er ist wieder da" zeigt drei AfD-Mitglieder, die sich als Hitlers Oberlippenbärtchen formiert haben.

Die Ausstellung "Gezeichnet" - die jährliche Leistungsschau der Schweizer Karikaturisten und Pressezeichner - wurde 2008 ins Leben gerufen. Die diesjährige Ausgabe, welche vom 15. Dezember 2017 bis zum 12. Februar 2018 im Museum für Kommunikation in Bern stattfand, verzeichnete über 10'000 Besucher - ein Rekord.

Die 11. Ausgabe von "Gezeichnet" wird im Dezember 2018 wieder im Museum für Kommunikation stattfinden, wie der Karikaturist Marco Ratschiller (alias Karma) vom Organisationskomitee am Freitag mitteilte.

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