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Savognin GR/Engelberg OW/Weggis LU - Sprengen im freien Gelände ist Glückssache: Während am Mittwoch in Engelberg OW ein Klettersteig ohne Zwischenfälle von einem bedrohlich hängenden Felsblock befreit wurde, verschätzten sich die Arbeiter bei einer Sprengung in Savognin GR gründlich.
Obwohl die Sprengstelle mit zwei Stahlplatten gesichert war, stürzten am Mittwochmorgen laut Polizeiangaben fünf Gesteinsbrocken mit einem Gesamtgewicht von rund 20 Tonnen auf die Savogniner Ferienhaussiedlung Sot Spondas.
Der grösste Brocken, sieben Tonnen schwer und drei Kubikmeter gross, landete nur zwei Meter vor einem Hauseingang. Ein kleinerer Felsen rollte gar durch die ganze Siedlung und blieb erst ein Stück unterhalb der letzten Häuser liegen.
Mehrere Gebäude und ein Auto wurden von den tonnenschweren Felsbrocken getroffen und teilweise stark beschädigt. Der Sachschaden dürfte nach ersten Schätzungen 100'000 Franken übersteigen. Obwohl derzeit alle Häuser bewohnt sind, wurde niemand verletzt.
Problemlos rollten dagegen in Engelberg jene Steinbrocken talwärts, die einen Klettersteig bedroht hatten. Bei der Sprengung löste sich eine rund 15 Meter breite und 5 Meter hohe Masse mit einem Gewicht von rund 200 Tonnen.
Geplant ist auch eine Sicherheitssprengung oberhalb der Schwanzfluh in Weggis. Weil Fels in die Tiefe zu stürzen droht, werden am kommenden Dienstag rund 250 Kubikmeter respektive 650 Tonnen Gestein vorsorglich gesprengt. Der grösste Block ist etwa 120 Kubikmeter gross.

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SDA-ATS