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Die Aufräumarbeiten nach dem Felssturz zwischen Le Prese und Miralago dauerten weniger lange, als befürchtet.

Keystone/KANTONSPOLIZEI GRAUBUENDEN/

(sda-ats)

Ein Felssturz hat am Freitagabend die Strasse zwischen Le Prese und Miralago am Lago di Poschiavo verschüttet. Bis am Samstagabend um 18 Uhr blieb die einzige Strasse zwischen dem Puschlav und Italien deshalb unterbrochen.

Um 20.30 Uhr am Freitagabend waren mehrere Kubikmeter Fels auf die Berninastrasse heruntergestürzt, wie die Bündner Kantonspolizei am Samstag mitteilte. Die Fahrbahn wurde auf einer Länge von 20 Metern verschüttet.

"Der Hang entlang des Sees ist an dieser Stelle bereits als Problemhang bekannt und deshalb durch Netze gesichert", sagte Polizeisprecherin Anita Senti der Nachrichtenagentur sda. Doch die Felsbrocken hätten die Netze durchbrochen.

Einige kleinere Steine fielen auch auf die parallel zur Strasse geführte, aber weiter unter liegende Bahnstrecke der Rhätischen Bahn RhB. Doch diese Steine richteten laut Senti keinen Schaden an.

Bahnverkehr unterbrochen

Dennoch wurde der Bahnverkehr am Freitagabend umgehend unterbrochen und erst am Samstagmorgen um 8 Uhr wieder aufgenommen. "Die Züge wurden gestoppt, weil man in der Nacht nicht wusste, wie sicher der Hang über der Strecke noch ist", sagte Senti. Geologen hätten den Berghang zunächst bei Tageslicht begehen und die Sicherheit beurteilen müssen.

Wie lange die Aufräumarbeiten andauern würden, war zunächst unklar. Denn die Steine auf der Strasse mussten mit Lastwagen abtransportiert und die zerrissenen Netze wieder geflickt werden. Am Samstagabend um 18 Uhr konnte die Verbindung dann aber bereits wieder freigegeben werden, wie Senti auf Anfrage sagte.

Keine Verletzten

Die Strasse, die Poschiavo mit Tirano (I) verbindet, ist am See entlang eingeklemmt zwischen steilem Hang und Seeufer. Auf der anderen Seite des Sees gibt es nur einen Wander- und Veloweg.

Die Strasse ist vor allem in der Sommersaison stark befahren, wenn sich unter die einheimische Bevölkerung viele Touristen mischen. Beliebt ist die Strasse auch bei Motorradfahrern und -fahrerinnen.

Da aber nur der Berninapass offen ist, die bei Motorradfahrern beliebte Abzweigung über die Forcola-di-Livigno-Strasse nach Italien aber noch immer geschlossen, waren noch nicht viele Motorräder unterwegs.

Der Felssturz ereignete sich zudem am Abend. Deswegen waren laut Polizei nur wenige Autos auf der Strasse zum Zeitpunkt des Unglücks anzutreffen. Diesem Umstand dürfte es auch zu verdanken sein, dass niemand verletzt wurde.

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SDA-ATS