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Matthias Aebischer, Moderator verschiedener Sendungen beim Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), kandidiert im kommenden Herbst im Kanton Bern als SP-Kandidat für einen Sitz im Nationalrat. Aebischer beende seine Tätigkeit für das SRF nach 18 Jahren, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Der Entscheid sei langsam gereift. In den letzten Wochen habe er den Kontakt zur Berner SP vertieft, um seinen Chancen auszuloten, sagte Aebischer gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Die Partei ermögliche es auch Quereinsteigern, sich aufstellen zu lassen.

Aebischer kam allerdings früh mit Politik in Berührung. "Ich bin ein Kind von Politikern", sagte der TV-Moderator. Seine Eltern politisierten in der Berner Oberländer Gemeinde Schwarzenburg für die SP. Für ihn komme deshalb keine andere Partei in Frage, sagte der 43-Jährige. "Die SP hat für mich die edelsten Anliegen."

Chancen nur mit viertem Sitz

Die Berner SP hat im Nationalrat gegenwärtig sechs Sitze. Drei davon gehören Frauen, nebst Fraktionschefin Ursula Wyss vertreten Evi Allemann und Margret Kiener Nellen die Partei in der Grossen Kammer.

Auf männlicher Seite nehmen André Daguet und Hans Stöckli die Sitze ein. Zudem möchte neu auch der Berner Stadtpräsident Alexander Tschäppät auf eidgenössischer Ebene politisieren. Aebischer rechnet sich deshalb nur Chancen auf eine Wahl aus, wenn es der Partei gelingt, einen vierten Sitz zu erobern.

Vor seiner 18-jährigen Tätigkeit für das Schweizer Fernsehen arbeitete der Primarlehrer Aebischer für zwei Radiostationen. Beim Schweizer Fernsehen moderierte er unter anderem die Sendungen "Tagesschau", "Kassensturz" und "Club". Aebischer ist verheiratet und hat drei Kinder.

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SDA-ATS