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Waldbrand bei Lakeport im Norden des US-Bundesstaats Kalifornien.

KEYSTONE/EPA/JOHN G. MABANGLO

(sda-ats)

Zwei im Norden Kaliforniens wütende Feuer haben sich rapide ausgeweitet und sind laut Behörden zum grössten jemals in dem Bundesstaat registrierten Waldbrand geworden. Die als Mendocino Complex bezeichneten Brände hätten inzwischen knapp 115'000 Hektar Land verbrannt.

Das betroffene Gebiet entspreche beinahe der Grösse der Metropole Los Angeles, teilten die Behörden am Montag mit.

Ein Hochdruckgebiet habe wärmere Luft, Trockenheit und starke Winde in die Region gebracht, teilte die Feuerwehr mit. Lediglich 30 Prozent des Brandes seien eingedämmt. Bislang kamen zwei Menschen durch das Feuer ums Leben.

Weiter nördlich in Kalifornien wütet derzeit zudem das sogenannte Carr-Feuer, bei dem bereits sieben Menschen ums Leben kamen.

Bereits im vergangenen Jahr hatte es in Kalifornien aussergewöhnlich schwere Wald- und Buschbrände gegeben. Das sogenannte Thomas-Feuer, das am 4. Dezember ausbrach, war zuletzt als schlimmster Brand in der jüngeren Geschichte des US-Bundesstaats eingestuft worden. Das als Mendocino Complex bezeichnete Feuer verbrannte inzwischen bereits mehr Land.

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