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Feuerwehrleute beim sogenannten "Thomas-Feuer"

KEYSTONE/FR34727 AP/NOAH BERGER

(sda-ats)

Im Kampf gegen den grössten der sechs Waldbrände in Südkalifornien hat die Feuerwehr nach vielen vergeblichen Bemühungen Erfolge erzielen können. Dabei behilflich war auch ein Abschwächen der berüchtigten Santa-Ana-Winde.

Das sogenannte "Thomas-Feuer" bei Ventura südlich von Santa Barbara habe bis Freitagabend (Ortszeit) zu zehn Prozent eingedämmt werden könnten, schrieb die Zeitung "Los Angeles Times" unter Berufung auf den Sprecher der kalifornischen Amts für Forstwesen und Brandschutz, Bill Murphy.

Die Santa-Ana-Winde hatten sich abgeschwächt und unter anderem den Einsatz von mehr Wasserflugzeugen ermöglicht. Es sei ein "sehr erfolgreicher Tag an der Feuerfront" gewesen, zitierte auch der TV-Sender CNN einen der Einsatzleiter der Feuerwehr, Mark Brown.

In einem nahe Ventura von den Flammen zerstörten Gebiet wurde jetzt auch die erste bei den Bränden ums Leben gekommene Person gefunden: Eine 70-jährige Frau sei auf der Flucht mit ihrem Auto in einen Unfall geraten und ums Leben gekommen, teilten die örtlichen Behörden nach Medienberichten mit.

500 Gebäude zerstört

Immer wieder von starken Winden angefacht, hatte sich das "Thomas-Feuer" bis Freitag laut "Los Angeles Times" auf fast 580 Quadratkilometer ausdehnen können. Dies entspricht in etwa der Fläche der Kantone Basel-Land und Basel-Stadt zusammen.

Vor den sechs Waldbränden, die zum Teil schon seit Montag zwischen Santa Barbara und San Diego wüten, mussten Medienberichten zufolge bisher mehr als 200'000 Menschen fliehen. Gut 500 Gebäude seien zerstört worden. Tausende Häuser waren zudem vom Strom abgeschnitten. Rund 8700 Feuerwehrleute kämpften an mehreren Fronten gegen die Flammen.

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SDA-ATS