Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Beat Feuz startet mit einem Sieg in die neue Saison. Der Weltmeister aus dem Emmental gewinnt in Lake Louise die erste Weltcup-Abfahrt des Winters.

Um 9 Hundertstel liess Feuz den österreichischen Abfahrts-Olympiasieger Matthias Mayer hinter sich, und auch der Norweger Aksel Lund Svindal, der in Lake Louise mit insgesamt acht Siegen (zwei Abfahrten, sechs Super-G) der Rekord-Gewinner ist, kam gegen den Berner nicht an. 32 Hundertstel fehlten Svindal letztlich.

Feuz, der seine Knieprobleme derzeit so gut im Griff hat wie lange nicht mehr, konnte sich auf der von ihm eigentlich nicht sonderlich geliebten Strecke in den kanadischen Rocky Mountains auf den letzten Metern sogar einen Linienfehler erlauben - einen "Flüchtigkeitsfehler", wie er hinterher sagte. Mayer kam dadurch noch nahe heran und wurde zum vierten Mal in Lake Louise Zweiter.

"Die Fahrt fühlte sich nicht perfekt an. Aber offensichtlich muss sie gut gewesen sein", befand Feuz. "Wenn es zum Sieg reicht, ist das natürlich zufriedenstellend - ein Saisonstart nach Mass und auch gut für den Kopf." Es war das zweite Mal, dass es der Emmentaler in Kanada auf das Podest schaffte. 2011 war er Zweiter geworden hinter Didier Cuche, dem bis dato letzten Schweizer Sieger in Lake Louise.

Svindal fuhr in seinem ersten Rennen nach der zweiten Knie-Operation Anfang Jahr sogleich wieder aufs Podest - zum insgesamt 70. Mal im Weltcup. Seine norwegischen Landsleute Kjetil Jansrud und Alexander Kilde belegten die Plätze 5 und 6.

Gleich dahinter folgte mit Adrien Théaux einer aus jenem Team, dem ein Sieg am meisten gewünscht worden wäre. Zwölf Tage nach dem tragischen Tod des Franzosen David Poisson stand das Rennen im Zeichen der Rückkehr zur Normalität, aber auch im Zeichen der Trauer. Sämtliche Fahrer starteten mit einem Herz und den Initialen Poissons auf dem Helm und einem schwarzen Trauerflor auf der Startnummer. Als sich Feuz in der Leaderbox einfand, deutete er auf das Herz. Andere taten im Ziel dasselbe.

Caviezel mit Bestergebnis

Mit seinem achten Weltcupsieg, dem fünften in einer Abfahrt, unterstrich Feuz seine gute Form zu Beginn der Olympiasaison. Auch zu seiner Freude war er nicht der einzige Schweizer, der überzeugte. Mauro Caviezel liess im oberen Drittel mit besten Zwischenzeiten aufhorchen und fuhr mit Startnummer 27 auf Platz 8. Er bestätigte damit seine positiven Eindrücke aus der Vorbereitung. So gut war der bis vor einem Jahr oft verletzte Bündner noch nie in der Abfahrt.

"Bis vor dem gestrigen Training hatte ich ein gutes Gefühl. Danach nicht mehr", sagte Caviezel, der die aufgekommenen Zweifel sogleich bereinigt sah. Nur unweit hinter ihm preschte der 23-jährige Europacupsieger Gilles Roulin in seiner dritten Weltcupabfahrt mit der Nummer 31 auf den 12. Platz vor. Patrick Küng folgte als 13. Auch er zeigte sich zufrieden.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










Umfrage zu SWI swissinfo.ch

Online-Umfrage ausfüllen: Tastatur und eintippen close-up

Liebe Auslandschweizer, sagen Sie uns Ihre Meinung.

Meinungsumfrage

SDA-ATS