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Film und Fernsehen bereichern US-Medienkonzerne

Dieser Inhalt wurde am 05. Mai 2010 - 15:42 publiziert
(Keystone-SDA)

New York - Die wieder entflammte Lust auf Kino und die Rückkehr der Werbung auf die Mattscheibe füllen den Medienkonzernen die Kasse. Nach der MTV-Mutter Viacom sind nun auch die News Corp. von Rupert Murdoch und Time Warner mit satten Gewinnen ins neue Jahr gestartet.
Selbst die abgebrühten Analysten waren überrascht, dass die Medienunternehmen die Krise derart schnell hinter sich gelassen haben.
Bei Time Warner sprang der Gewinn unter dem Strich auf 725 Mio. Dollar hoch. Im krisengezeichneten Vorjahreszeitraum hatte die Firma 660 Mio. Dollar verdient.
Die von Rupert Murdoch kontrollierte News Corporation profitierte vom 3D-Film "Avatar": Der Streifen entwickelte sich mit Einnahmen von 2,7 Mrd. Dollar zum kommerziell erfolgreichsten Film aller Zeiten.
Das Geld bescherte dem Konzern einen Gewinn von unter dem Strich 839 Mio. Dollar. Im Vorjahreszeitraum hatten der Verkauf einer Tochtergesellschaft und eine Steuergutschrift das Ergebnis allerdings auf 2,7 Mrd. Dollar hochgetrieben.
Zur News Corp. gehört das Filmstudio 20th Century Fox, die Fernsehsender-Kette Fox, Zeitungen wie das "Wall Street Journal" oder die britische "Times" und "Sun". Auch Bezahlsender wie "Sky Deutschland" (ehemals Premiere) sind Teil von Murdochs Medienreich.
Time Warner konnte um 5 Prozent 6,3 Mrd. Dollar Umsatz wachsen. Neben dem Filmstudio Warner Brothers gehört unter anderem der TV-Nachrichtensender CNN zum Konzern.
Mit dem Time-Verlag ist das Unternehmen auch im Zeitschriften-Geschäft aktiv und verlegt etwa "Sports Illustrated" oder das Klatschmagazin "People".

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