Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Finanzprofessor Marc Chesney stellt sich auf die Seite der 1:12-Initiative. "1:20 wäre für die Schweiz wahrscheinlich angebrachter als 1:12", sagte er. Aber jetzt gehe es um die Wahl zwischen 1:12 und Status quo. "Ich werde klar für die Initiative stimmen."

Die Lohnentwicklung in der Finanzbranche sei in den vergangenen 30 Jahren völlig ausser Kontrolle geraten. "Die heutigen Lohndifferenzen sind weder moralisch noch ökonomisch vertretbar", sagte Chesney, der am Institut für Banking und Finance der Universität Zürich unterrichtet,.

Dass Grossbanken bei einem Ja zur Initiative ins Ausland abwandern, bezweifelt er. "Die Institute sollten bei einem Wegzug ihre faktische Staatsgarantie verlieren - das heisst, dass sie in einem finanziellen Notfall, wie er etwa 2008 bei der UBS aufgetreten ist, nicht mehr mit Schweizer Steuergeldern gerettet werden könnten."

"Mal sehen", fragt Chesney, "welcher ausländische Steuerzahler in diesem Fall einspringen würde: der Amerikaner, der Engländer, oder der Singapurer? Bonne Chance!"

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS