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In Rom und Florenz fühlt sich die Fastfood-Kette McDonalds von den Behörden diskriminiert. (Archiv)

KEYSTONE/AP/Amy Sancetta

(sda-ats)

Nach Protesten in Rom gegen eine geplante McDonald's-Filiale spitzt sich auch in Florenz der Streit mit dem Unternehmen zu. Die Fast-Food-Kette fordert von der Stadt 18 Millionen Euro Schadenersatz.

Dies, weil ihr die Verwaltung im Sommer untersagt hatte, ein Restaurant nahe der berühmten Kathedrale der Stadt zu öffnen.

"Wir stimmen damit überein, dass kulturelles und künstlerisches Erbe sowie die italienischen historischen Stadtzentren geschützt werden müssen", erklärte McDonald's am Dienstag in einer Mitteilung. "Aber wir können keine diskriminierenden Regularien akzeptieren, die die Freiheit privater Initiativen beschädigen."

Die Kathedrale liegt im historischen Zentrum von Florenz, das zum Unesco-Weltkulturerbe gehört. Bei der Stadt war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. Der Bürgermeister von Florenz, Dario Nardella, hatte sich nach Protesten von Anwohnern im Sommer gegen McDonald's gestellt.

Das US-Unternehmen hat auch in Rom Probleme, wo der Konzern ein Restaurant unweit des Petersplatzes eröffnen will. Die Fast-Food-Kette hatte die Räume vom Vatikan angemietet, was auch einige Kardinäle aufgebracht hatte.

Ein Rechtsstreit könnte sich in Italien mehrere Jahre ziehen. In dem Land gibt es 540 Restaurants von McDonald's, davon 9 in Florenz.

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SDA-ATS