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El Arisch - Nahe der Grenze zwischen Israel und Ägypten sind acht Einwanderer aus Afrika erschossen worden. Eine Gruppe von Eritreern versuchte sich am Freitagabend aus den Händen einer Schlepperbande zu befreien.
Zuvor war es zu einem Streit gekommen, als die Menschenschmuggler ihren "Preis" kurz vor der israelischen Grenze von 1000 Dollar auf 2000 Dollar pro Kopf erhöhen wollten, berichteten Sicherheitskreise in der Provinzhauptstadt Al-Arisch. Einer der Flüchtlinge entriss demnach einem Schlepper die Schusswaffe. Im Anschluss daran kam es zu einer Schiesserei, bei der die Afrikaner getötet wurden.
Ein anderer Vertreter der Sicherheitskräfte sprach am Samstag von sechs Toten. Beim Schusswechsel zwischen den Eritreern und den Schleusern seien zunächst eine Frau und drei Männer aus dem nordostafrikanischen Land getötet worden.
Zwei weitere illegale Einwanderer der etwa 60-köpfigen Gruppe wurden demnach von der ägyptischen Polizei getötet, als sie versuchten, die Grenze nach Israel zu überqueren. Die Beamten nahmen 28 Flüchtlinge fest. Die Schlepperbande entkam.
Zahlreiche Migranten aus dem südlichen Kontinent versuchen über Ägypten illegal nach Israel zu gelangen, um dort Arbeit zu finden. Dabei sind sie auf die Hilfe von ortskundigen Menschenschmugglern angewiesen, meist Beduinen, die ihnen den Weg über die Grenze nach Israel zeigen.
Seit Jahresbeginn wurden an der 250 Kilometer langen ägyptischen Grenze zu Israel bereits 28 Menschen von der Polizei erschossen. Menschenrechtsorganisationen kritisieren Ägypten regelmässig für die harte Linie gegenüber Flüchtlingen.

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SDA-ATS