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Montreal/Brüssel - Das Verbot für Flüssigkeiten im Handgepäck wird 2012 gelockert, wie die Internationale Zivilluftfahrt-Organisation ICAO in Montreal mitteilte. Die EU-Kommission hatte bereits früher eine Aufhebung des Verbots bis April 2013 angekündigt.
Bis dahin haben Behörden und Flughafenbetreiber in der EU Zeit, die neue Sicherheitsausrüstung zu installieren, welche für die Erkennung von Sprengstoff in Wasserflaschen, Make-up oder Zahnpasta nötig ist. Diese Übergangsfrist hatte die EU-Kommission im April dieses Jahres bekannt gegeben.
"Unsere Hoffnung war immer, dass die Flughäfen schneller sind", sagte die Sprecherin von Verkehrskommissar Siim Kallas am Dienstag in Brüssel. Wenn ein EU-Flughafen die Technik vor April 2013 bereit hat, können dort nach Kommissionsangaben die Passagiere auch mit Flüssigkeiten an Bord gehen. Allerdings gebe es keine Pläne, die allgemeine Frist vorzuziehen.
Die Jahrzahl 2012 brachte Raymond Benjamin, der Generalsekretär der ICAO, ins Spiel. Er kündigte in der Nacht auf Dienstag in Montreal die Unterzeichnung eines Abkommens zur Verbesserung der Sicherheit an den Flughäfen an.
Dieses sollten die ICAO, die EU, die Bundesluftfahrtbehörde der USA (FAA) und die Internationalen Flug-Transport-Vereinigung (IATA) unterzeichnen, berichten kanadische Medien. Die ICAO zählt 190 Mitgliedsstaaten, darunter alle EU-Staaten und die Schweiz.
Aktuell dürfen Fluggäste nur Flüssigkeiten in Behältern bis 100 Millilitern im Handgepäck mitführen, die zusätzlich in einem Beutel verpackt sind.
Die entsprechende Regelung war im Jahr 2006 aus Sicherheitsgründen weltweit eingeführt worden. Zuvor waren Attentate mit Flüssigsprengstoff auf Transatlantik-Flüge vereitelt worden.

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SDA-ATS