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Am Flughafen Zürich herrschte im ersten Halbjahr viel Betrieb. (Archivbild)

KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

(sda-ats)

Der Flughafen Zürich hat im ersten Halbjahr 2018 dank einem starken Passagierwachstum mehr Umsatz erzielt. Weil im Vorjahr aber ein hoher Sondergewinn verbucht wurde, resultierte unter dem Strich ein tieferer Gewinn.

Der Umsatz stieg im ersten Semester um 10,5 Prozent auf 540,2 Millionen Franken. Dabei legte das Fluggeschäft um 5,7 Prozent auf 309,0 Millionen zu und die Erträge im Nichtfluggeschäft stiegen um 17,7 Prozent auf 231,2 Millionen Franken an, wie die Flughafenbertreiberin am Dienstag mitteilte. Die aus dem internationalen Geschäft erzielten Erträge lagen bei 31,9 Millionen nach 4,9 Millionen im Vorjahr, insbesondere dank der Inbetriebnahme des Flughafens im südbrasilianischen Florianopolis . Das bereits im Juli kommunizierte Passagierwachstum lag bei 6,4 Prozent auf 14,6 Millionen Passagiere.

Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA erhöhte sich unter Ausschluss von Lärmeffekten um 9,5 Prozent auf 293,1 Millionen Franken, bei einer um 0,6-Prozentpunkte tieferen Marge von 54,8 Prozent. Der Reingewinn gab um 7,9 Prozent auf 129,8 Millionen Franken nach, wobei das Vorjahr unter anderem von einem Sondergewinn aus dem Verkauf der Beteiligung am Flughafen Bangalore in Höhe von 31,4 Millionen begünstigt war. Unter Ausschluss dieses Effekts resultierte ein Gewinnplus von 16,6 Prozent.

Mit den vorgelegten Zahlen hat der Flughafen Zürich die Prognosen der Analysten weitgehend erfüllt. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 537 Millionen, für den EBITDA bei 293,2 Millionen und für den Reingewinn bei 137,4 Millionen.

Für das Gesamtjahr 2018 erhöhte die Flughafenbetreiberin die Prognosen. Neu wird mit einem Passagierwachstum von rund 6 Prozent gerechnet. Gleichzeitig soll der EBITDA vor Sondereinflüssen um 6 bis 8 Prozent wachsen und der Gewinn um 10 bis 12 Prozent über dem Vorjahr ausfallen. Zuvor war das Unternehmen noch von einem Passagierwachstum von 4,5 bis 5 Prozent, einem 5 bis 7 Prozent höheren EBITDA und einem "rund 10 Prozent" höheren Gewinn ausgegangen.

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