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Forscher befürchten noch mehr Opfer in den USA: 310 000 Corona-Tote

ARCHIV - Forscher befürchten einem weithin beachteten Modell zufolge in den USA noch mehr Corona-Tote als zuletzt prognostiziert. Foto: Jae C. Hong/AP/dpa Keystone/AP/Jae C. Hong sda-ats
Dieser Inhalt wurde am 22. August 2020 - 01:59 publiziert
(Keystone-SDA)

Forscher befürchten einem weithin beachteten Modell zufolge in den USA noch mehr Corona-Tote als zuletzt prognostiziert. Bis Anfang Dezember könnten insgesamt fast 310 000 Menschen nach einer Infektion mit dem Virus sterben, rund 15 000 mehr als noch vor zwei Wochen angenommen.

Das ging am Freitagabend (Ortszeit) aus einer Aktualisierung des Modells der Forscher des Instituts IHME der Universität Washington in Seattle hervor.

Wenn 95 Prozent der Menschen in der Öffentlichkeit stets Masken trügen, könnte die Zahl der Opfer bis 1. Dezember mit rund 240 000 deutlich geringer ausfallen, erklärten die Forscher.

Bislang sind in den USA rund 175 000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 gestorben. Zuletzt starben etwa 1000 Menschen pro Tag. Das IHME-Modell prognostiziert mit Beginn der kalten Jahreszeit, ab etwa Mitte Oktober, einen Anstieg der Todeszahlen auf rund 2000 Opfer pro Tag Ende November.

In den USA gibt es bislang rund 5,6 Millionen bestätigte Corona-Infektionen. Täglich wurden zuletzt zwischen 40 000 und 50 000 Neuinfektionen gemeldet. Der Erreger Sars-CoV-2 kann die Erkrankung Covid-19 auslösen, die vor allem bei älteren oder immungeschwächten Patienten tödlich verlaufen kann.

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