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Bald könnte sich endgültig klären, wer das Modell der so geheimnisvoll lächelnden "Mona Lisa" des Renaissancekünstlers Leonardo da Vinci war. In Florenz begann am Mittwoch die Suche nach dem Grab der Lisa Gherardini Del Giocondo (1479-1542).

Dies ist die Dame, die Leonardo nach Ansicht mehrerer Kunsthistoriker in seinem Gemälde porträtierte. In Italien ist das Bild aus dem Pariser Louvre deshalb auch als "La Gioconda" bekannt. Die Forscher hoffen, DNA-Spuren und den Schädel der Florentinerin zu finden, berichteten italienische Medien.

So könnte das Gesicht der Schönen rekonstruiert werden. Dann hätten die jahrhundertelangen Spekulationen um das Modell des Künstlers ein Ende. Moderne Technik soll dem Team aus Geologen, Anthropologen und Kunsthistorikern helfen, das Gherardini-Grab aufzuspüren.

Ein Bodenradar scannt dabei bis zum Freitag die Umgebung des ehemaligen Klosters "Sant' Orsola" in Florenz. Dort soll die Edeldame in einer Krypta begraben sein. Das Gerät bildet alles ab, was bis zu drei Meter unter der Erde ist.

Mit den Aufnahmen soll dann vom 9. Mai an gezielt nach den sterblichen Überresten der Florentinerin gegraben werden. Eventuell nachweisbare DNA der Toten könnte dann zur endgültigen Identifizierung führen.

Ob die Gebeine von Lisa Gherardini wirklich in der Krypta sind, ist offen. Beim Bau eines Parkplatzes in den 1980er Jahren könnten die Knochen auch weggebracht worden sein, wie die Tageszeitung "La Stampa" berichtete. Die Untersuchung wurde vom Nationalkomitee für Kultur in Auftrag gegeben.

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SDA-ATS